Aktuelles

Willkommen auf dem Gesundheitsblog von Dr. med. dent. Hubert Litter!

Hier teile ich mein Fachwissen und meine Leidenschaft für die biologische, zahnärztliche Gesundheit, damit Sie Ihr strahlendes Lächeln ein Leben lang erhalten können. Von Tipps zur Mundhygiene über innovative Behandlungsmethoden bis hin zu Neuigkeiten aus der biologischen Zahnmedizin - auf diesem Blog finden Sie alles, was Sie für gesunde Zähne und ein schönes Lächeln benötigen.

Begleiten Sie mich auf einer Reise durch die faszinierende Welt der biologischen Zahnheilkunde und entdecken Sie, wie Sie Ihre Mundgesundheit verbessern können, um ein Leben voller Lachen und Selbstvertrauen zu führen.

Ihr Dr. Hubert Litter

 

 Erhöhtes Krebsrisiko durch Magenkeim

Erhöhtes Krebsrisiko durch Magenkeim

Heliobacter pylori (H. Pylori) ist ein für die Besiedlung des Magen-Darm-Trakts bekanntes pathogenes Bakterium. H. pylori gilt als wichtiger Risikofaktor für Magenkrebs.

 

Darüber hinaus gilt H.pylori als möglicher Auslöser einer Reihe weiterer Krebserkrankungen ausserhalb des Magens, extraintestinaler chronischer Entzündungsprozesse und Autoimmunerkrankungen.

 

Höheres Krebsrisiko mit H.pylori ohne Eradikation, geringeres Lungenkrebsrisiko nach Eradikation

Die Analyse über Personen in Deutschland mit und ohne H.pylori-Infektionen zeigte somit ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen bei Menschen mit H.pylori, aber auch die Chance mit der Eradikation des Magenbakteriums das Krebsrisiko zu reduzieren. Dies betraf besonders Lungenkrebs.

 Bessere Schlafqualität durch Lichttherapie

Bessere Schlafqualität durch Lichttherapie

Eine ergänzende Behandlung mit hellem Licht kann zur Verbesserung der wahrgenommen Schlafqualität bei Patienten in antidepressiver Therapie beitragen, zeigte eine randomisierte Studie mit 100 Teilnehmern.

 

Signifikant bessere Schlafqualität mit ergänzender Lichttherapie

Die Studie demonstrierte somit die ergänzende Behandlung mit hellem Licht als therapeutische Strategie bei Patienten mit Depression zur Verbesserung der wahrgenommenen Schlafqualität. Die Ergebnisse zeigen, so die Autoren, die Bedeutung der subjektiven Schlafqualität für die klinische Einschätzung der Depression auf. Welche Rolle dies auf die langfristigen Therapieerfolg hat, sollen weitere Studien untersuchen, die zudem objektive Schlafmessungen vornehmen und Patienten mit anderen Antidepressiva einschliessen.

 

Depression: Positive Auswirkungen von Yoga auf Wechseljahresbeschwerden

Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden.

 Dunkle Schokolade gegen Diabetes?

Dunkle Schokolade gegen Diabetes?

Unterschiedliche Schokoladensorten – dunkle- versus Milchschokolade – bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Dies zeigt eine Analyse mit insgesamt über 111.654 Personen. Das Risiko für Typ-2- Diabetes sank mit regelmässig gegessener dunkler Schokolade, der Konsum von Milchschokolade war hingegen mit einer langfristigen Gewichtszunahme verbunden.

 

Dunkle Schokolade hat einen hohen Kakaoanteil (50 – 80% Kakao) und einen hohen Gehalt an Flavanolen (durchschnittlich 3,65mg/g). Flavanole sind bekannt für Ihre antioxidativen Wirkungen. Milchschokolade enthält im Vergleich zu dunkler Schokolade weniger als ein Fünftel der Flavanole (durchschnittlich 0,69mg/g), hat einen geringeren Kakaoanteil (35%) sowie einen höheren Zuckergehalt.

 

Hoher Kakaoanteil in Schokolade bietet viele Vorteile – auch für Diabetes. Dunkle Schokolade reduziert Diabetesrisiko, Milchschokolade macht dicker.

Ein erhöhter Verzehr von dunkler Schokolade, aber nicht von Vollmilchschokolade, war mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden. Umgekehrt war ein erhöhter Verzehr von Milchschokolade, aber nicht von dunkler Schokolade, mit einer langfristigen Gewichtszunahme verbunden.

 Der Umstieg auf E-Zigaretten gefährdet Ihre Gesundheit – Wie Sie sich schützen

Der Umstieg auf E-Zigaretten gefährdet Ihre Gesundheit – Wie Sie sich schützen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Vaping als auch das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, sowie der Konsum von E-Zigaretten potenziell schädlich für die Gesundheit sind. Es ist immer am besten, das Rauchen in jedweder Form zu vermeiden, um das Risiko für gesundheitliche Probleme zu minimieren – harmlos ist das Vaping aus meiner Sicht keinesfalls.

 

E-Zigaretten werden oft als weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten wahrgenommen. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass viele Raucher letztendlich sowohl herkömmliche Zigaretten als auch E-Zigaretten konsumieren, manchmal sogar in größerer Gesamtmenge.

 

Das Rauchen von E-Zigaretten führt zu Schädigungen der Lunge, des Herzens und des Gehirns und verursachen schon bei geringem Konsum die Funktionalität der Blutgefässe die verschlechtert wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die psychische Abhängigkeit von Zigaretten.

 

Soziale Medien spielen eine entschiedene Rolle bei der Verbreitung des Vapens unter Jugendlichen. Sie bieten eine Plattform, auf der das Vapen als modern und cool dargestellt wird.

 Depression im Blut nachweisbar?

Depression im Blut nachweisbar?

Wie chronischer Stress das Immunsystem schneller altern lässt und wie das mit Depressionen im Zusammenhang steht, erforscht Dr. Karin de Punder, Institut für Psychologie, Universität Innsbruck.

Klinische Biomarker, also objektive Marker, gibt es bisher nicht.

 

Stress und Zellalterung

Chronischer Stress – etwa durch andauernde psychosoziale Belastung oder traumatische Erfahrungen – stehen mit einer beschleunigten biologischen Alterung in Zusammenhang.

 

  • Veränderungen der Stressaktivität (Sensibilität der Kortisol Rezeptoren sinkt)
  • Vermehrte Entzündung (low-grade Inflammation) durch chronische Überaktivität des angeborenen Immunsystems

 

Die Forschungen zeigen auch: Ein leicht erhöhter CRP-wert von über 1 mg/l im Blut ist zwar kein Indiz für eine bestehende Infektion, könnte aber dennoch auf ein Problem hindeuten, dass mit niederschwelligen, chronischen Entzündungen in Zusammenhang steht.

 Depression – Positive Auswirkung von Yoga auf Wechseljahrbeschwerden

Depression – Positive Auswirkung von Yoga auf Wechseljahrbeschwerden

Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbessert sich durch Yoga – Interventionen.

 

Chinesische Wissenschaftler führten nun eine systematische Wirksamkeit von Yoga bei der Verbesserung von Wechseljahrbeschwerden durch. Dabei betrachteten die Symptome wie Hitzewallungen, depressive Symptome, Angstzustände, Schlafqualität, Body-Mass-Index, erhöhten systolischen oder diastolischen Blutdruck und die Lebensqualität bei Frauen in den Wechseljahren.

 

Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen Yoga und der üblichen Behandlung in Bezug auf Hitzewallungen beobachtet.

 

Yoga verbessert häufige Wechseljahrbeschwerden

Yoga verbessert laut der Autoren folgende Wechseljahrbeschwerden bei Frauen in den Wechseljahren: Schlafqualität, Angstzustände, depressive Symptome, den Body-Mass-Index, den systolischen und diastolischen Blutdruck.

 Biologische Prophylaxe

Biologische Prophylaxe

Die natürliche Prophylaxe zielt darauf ab, die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch schonend zu fördern und gleichzeitig den Körper vor den schädlichen Auswirkungen chemischer Substanzen zu schützen. Hierbei werden traditionelle Heilmethoden und moderne Zahnmedizin kombiniert.

 

Sanfte Alternativen für Zuhause und die Praxis

Viele biologische Zahncremes verzichten auf Fluorid und setzen stattdessen auf pflanzliche Extrakte wie Pfefferminze, Salbei oder Kamile, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Mineralische Inhaltsstoffe wie Kieselsäure sorgen für eine schonende Reinigung und unterstützen die Remineralisierung des Zahnschmelzes. Natürliche Mundspülungen enthalten oft Kräuterextrakte wie Teebaumöl, Myrrhe oder Eukalyptus, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken.

 

Ölziehen: Ein bewährtes Verfahren der Naturheilkunde

Das Ölziehen ist eine alte Methode aus der ayurvedischen Medizin und ein fester Bestandteil der biologischen Prophylaxe. Dabei wird ein pflanzliches Öl wie Kokos-, Sesam- oder Sonnenblumenöl mehrere Minuten im Mund hin- und herbewegt. Das Öl bindet Bakterien und Giftstoffe, die anschliessend ausgespuckt werden. Dies kann Entzündungen lindern das Zahnfleisch stärken und eine gesunde Mundflora fördern.

 

Stressmanagement und Mundgesundheit

Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen und zu Zahnfleischerkrankungen führen. Viele Menschen neigen bei Stress zum Zähneknirschen (Bruxismus), was den Zahnschmelz schädigen und Kieferprobleme verursachen kann. In der natürlichen Prophylaxe wird daher Stressmanagement grossgeschrieben.

 

Die Rolle der Zungenreinigung in der Mundhygiene

Eine regelmässige Zungenreinigung mit einem natürlichen Zungenreiniger aus Edelstahl oder Kupfer ist eine einfache und effektive Methode. Am besten wird die Zungenreinigung morgens nach dem Aufstehen durchgeführt, gefolgt vom Ölziehen.

 Krafttraining verbessert den Schlaf

Krafttraining verbessert den Schlaf

Eine Studie im Fachjournal Sleep Medicine Reviews erschien, verbessert Krafttraining z.B. Hanteltraining alle Aspekte des Schlafes, besonders die Schlafqualität. Auch Ängste und Depressionen, die zu Schlafstörungen führen können, werden gemildert. Weitere Untersuchungen zeigen, dass Krafttraining das Einschlafen beschleunigt und durch die bessere Schlafqualität die Tagessschläfrigkeit senkt.

 

Das bestätigen statistische Erhebungen

Jeder zweite hat ein Schlafproblem. Kaum vorstellbar aber wahr!

 Aromatherapie gegen Depressionen

Aromatherapie gegen Depressionen

Ältere Menschen, die in Wohneigenschaften lebten, konnten von einer Aromatherapie mit Lavendelöl und Kamillenöl profitieren. Die Inhalation beider ätherischen Öle reduzierte Depression, Ängste und Stress der Studienteilnehmer. Ältere Menschen in Gemeinschaftswohnungen inhalieren mehrere Nächte Lavendelöl, Kamillenöl oder destilliertes Wasser.

 

Weniger Ängste, Stress und Depression durch Aromatherapie

Der Vergleich zur Kontrollgruppe machte deutlich, dass die Aromatherapie mit Lavendelöl und die Aromatherapie mit Kamillenöl Depressionen, Ängste und Stress reduzierten – sowohl direkt nach der Intervention als auch einen Monat später.

 Antidepressiva und Implantatverlust

Antidepressiva und Implantatverlust

Antidepressiva sind weit verbreitet bei der pharmakologischen Behandlung von Stimmungs- und Angststörungen. Eine neue Studie erhärtet die negativen Folgen für den Knochenstoffwechsel und das Einheilen von Implantaten.

 

Serotonin- mehr als Glückshormon

Als Glückshormon bekannt und fungiert unter anderem als Neurotransmitter im Gehirn. Darüber hinaus besitzt Serotonin auch vielfältige Wirkungen insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und den Knochenstoffwechsel.

 

Wichtig für die Zahnmedizin

Von zahnmedizinischem Interesse sind dabei vor allem Effekte der SSRI auf die Speichel- und Knochenbildung. Bei langfristiger Einnahme von SSRI- Antidepressiva erhöht sich beispielsweise das Risiko, Karies zu entwickeln, da die Anwendung häufig mit Mundtrockenheit verbunden ist. Das fehlen von Speichel hat nachteilige Folgen auf die Mundflora und beeinflusst auch die Wundheilung negativ. So ist das Einheilen von Implantaten durch die Mundtrockenheit ebenfalls erschwert.

 

Langzeitmedikation hemmt die Knochenheilung

Das primäre Ergebnis zeigte, dass die Verwendung von SSRI im Vergleich zu Nichtnutzern von SSRI mit einem erhöhten Risiko für das Versagen von Zahnimplantaten assoziiert war. Die Ausfallraten betrugen 4,6 Prozent für Nicht-SSRI-Nutzer und 10,6 Prozent für SSRI-Nutzer. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Behandlung mit SSRI mit einem erhöhten Ausfallrisiko osseointegrierter Implantate verbunden ist, was für SSRI-Benutzer eine sorgfältige chirurgische Behandlungsplanung nahelegt.

 Antiaging mit Diabetesmedikamenten

Antiaging mit Diabetesmedikamenten

Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) altern im Vergleich zu gesunden Personen schneller. In zahlreichen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass Antidiabetika ein starkes Antiaging-Potenzial haben. Telomere sind sich wiederholende DANN- Sequenzen, die sich an den Enden von Chromosomen befinden. Die Verkürzung der Telomere ist ein Kennzeichen des Alterns.

 

Es gibt einen Zusammenhang zwischen antidiabetischen Medikamenten und der Telomerlänge bei Menschen mit Typ-2-Diabetes.

 

Metformin und Sitagliptin können Telomereverkürzung entgegenwirken

Verschiedene Antidiabetika können bei Menschen mit Typ-2-Diabetes unterschiedliche Auswirkungen auf die Telomerlänge haben, deuten bisherige Studien an. Metformin z.B. kann demnach die Telomere bei Menschen mit T2D schützen, einhergehend mit einer Senkung des Blutzuckerspiegels und des HbA1c- Wertes (Langzeitzuckerspiegel).

 

Vielversprechende Hinweise, weitere Studien nötig

Bislang ist das Verständnis des Einflusses von Antidiabetika auf die Alterung, speziell mit Blick auf die Telomerlänge, noch durch die nur geringe Zahl grosser prospektiver klinischer Studien limitiert. Weitere große Studien und mehr Grundlagenforschung sind daher nötig, um das Antiaging-Potenzial von Diabetes-Medikamenten bei Typ-2-Diabetes besser zu verstehen.

 Abnehmen mit grünem Tee beschleunigen?

Abnehmen mit grünem Tee beschleunigen?

Grüner Tee wird oft als Bestandteil durch Nahrungsergänzungsmitteln zur Gewichtsreduktion verwendet.

Grüner Tee ist ein häufiger Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln, welche auch als Fatburner bekannt sind. Seine Popularität als Mittel zur Gewichtsreduktion und zur Bekämpfung von Adipositas hat in jüngerer Zeit an Popularität gewonnen.

 

Wirkung von grünem Tee in Verbindung mit körperlichem Training (Sport plus Tee) und alleinigem Training (Sport) bei übergewichtigen oder adipösen Studienteilnehmern wurden eingeschlossen.

 

Geringer Zusatzeffekt durch grünen Tee zusätzlich zum Training

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grüner Tee einen recht geringen zusätzlichen Nutzen zu einer Gewichtsabnahme durch Sport hat. Die Einbeziehung von grünem Tee in das Training hatte keinen Einfluss auf das Lipidprofil.

 26% weniger Depressionen bei Verzicht auf Fleisch

26% weniger Depressionen bei Verzicht auf Fleisch

Eine Analyse ergab, dass Menschen die sich fleischfrei ernähren (vegetarisch oder vegan), im Vergleich zu Allesessern eine 26% geringere Wahrscheinlichkeit hatten, im Beobachtungszeitraum eine Depression zu entwickeln.

 

Bei Flexitariern kein eindeutiges Ergebnis

Bei Flexitariern, die nur ab und zu Fleisch konsumieren, zeigt sich der Effekt weniger deutlich. Werden fleischfreie und fleischarme Ernährung zusammen betrachtet, führt dies zu einer relativen Risikoreduktion von 18% gegenüber einer konventionellen Ernährung.

 Vergiss die 10.000 Schritte – Forscher räumen mit Mythos auf

Vergiss die 10.000 Schritte – Forscher räumen mit Mythos auf

10.000 Schritte bei den meisten Menschen, also sechs bis acht Kilometer am Tag, senken das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen und halten den Körper in Schuss. So wird es seit Generationen gelehrt. Ein internationales Forscherteam hat 57 bereits vorliegende Studien mit insgesamt 160.000 Teilnehmer/innen ausgewertet. Die sogenannten Metastudie ergab, dass bereits 7000 Schritte im Vergleich zu nur 2000 Schritten am Tag das Risiko für einen vorzeitigen Tod fast um die Hälfte senken – und zwar bezogen auf alle Todesursachen, also nicht nur auf Herzkreislauferkrankungen. Die grössten Erfolge werden bei bis zu 7000 Schritte erzielt, danach bleibt der Nutzen tendenziell gleich.

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen, sich pro Woche mindestens 150 Minuten mit mittlerer Intensität oder 75min mit hoher Intensität zu bewegen. Unter Bewegung mit mittlerer Intensität versteht die WHO zum Beispiel Gehen oder Velofahren. Als intensive Bewegung gilt etwa Joggen.

 Wurzelbehandelten Zähne

Wurzelbehandelten Zähne

Warum geht von Wurzelbehandelten Zähne ein Risiko aus?

Bei einer Wurzelkanalbehandlung werden entzündetes Gewebe und Bakterien zwar grösstenteils aus den Wurzelkanälen entfernt, ohne dass nie zu 100 Prozent gelingt und weil die im Zahnbein (der harten Zahnsubstanz) vorhandenen Dentinkanälchen pathogenen Bakterien optimalen Lebensraum bieten. Wurzelbehandelte Zähne (tote Zähne) stellen daher potenzielle chronische Entzündungsherde dar. Es gibt viele Hinweise auf zusammenhänge zwischen wurzelbehandelten Zähnen und chronisch entzündlichen Erkrankungen sowie Autoimmunerkrankungen. Aus ganzheitlicher Sicht die Wurzelkanalbehandlungen kritisch hinterfragen.

 

Warum werden wurzelbehandelte Zähne als ,,tote Zähne’’ bezeichnet?

Ohne Blut-, Nerv- und Lymphversorgung ist der Zahn lediglich totes organisches Gewebe ohne Funktion, das auf Grund seiner Anatomie die perfekte Höhle für pathogene Mikroorganismen darstellt.

 

Ich bin Tumorpatient(in). Sind tote Zähne wirklich ein Problem für mich?

Tote Zähne können eine chronische Belastung für den Organismus darstellen. Aus diesem Grund sollten Tumorpatienten diese Frage unbedingt bei einem spezialisierten Zahnarzt abklären lassen.

 

 Wozu Kräuterextrakte in der Zahnmedizin:

Wozu Kräuterextrakte in der Zahnmedizin:

Echinacea, Teufelskralle, Pfennigkraut und Bitterorangenextrakt beruhigen und regenerieren die Schleimhäute und Zahnfleisch. Diese wertvollen Kräuter besitzen die natürliche Fähigkeit, Entzündungen zu reduzieren und die Wundheilung nach Behandlungen und Operationen zu unterstützen.

 

Was ist SLS?

Brauchst du definitiv nicht! Das Schaummittel SLS (Sodium Lauryl Sulfate) gehört zu den schädlichsten Inhaltsstoffen, die eine Zahnpasta enthalten kann. Du möchtest es wirklich nicht in deiner Zahnpasta haben, da es das Zahnfleisch reizen und austrocknen kann und sogar Aphthen verursacht.

 

Was ist Hydroxylapatit?

Dieses Mineral macht 95% des Zahnschmelzes aus. Als Zusatz in Zahnpasta trägt es zur Versiegelung der Dentinkanäle bei, lindert Schmerzen bei freiliegenden Zahnhälsen und remineralisiert die Zähne. Als positiver Nebeneffekt legt es sich bei regelmässiger Anwendung wie eine Schutzschicht um die Zähne. Das Ergebnis: gründlich saubere, weissere und gepflegte Zähne.

 Wirkt sich Zähneknirschen auf die Zahngesundheit aus?

Wirkt sich Zähneknirschen auf die Zahngesundheit aus?

In 80% der Fälle, bei denen Patienten mit den Zähnen knirschen, psychische Faktoren wie z.B. Überbelastung durch Stress die Ursache sind. Das Knirschen mit den Zähnen kann auf Dauer bleibende Schäden auf der Zahnoberflächen hinterlassen, sowie Probleme im Bereich der Gesichts- und Nackenmuskulatur auslösen. Durch das Tragen einer Entspannungsschiene, wo die unwillkürliche Krafteinwirkung auf die Zähne stattfindet, kann die Zahnsubstanz geschützt werden und die Muskulatur entlastet werden.

 Was kann man gegen Zahnverfärbungen tun?

Was kann man gegen Zahnverfärbungen tun?

Zahnverfärbungen entstehen häufig durch die Nahrung die wir aufnehmen. Zu Verfärbungen kann der Konsum von Tee, Kaffee, Rotwein und auch von Nikotin führen. Diese Verfärbungen können im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) schonend entfernt werden.

 Warum werden Zähne als Teil des gesamten Organismus betrachten?

Warum werden Zähne als Teil des gesamten Organismus betrachten?

Der ,,Zahnnerv’’ im inneren des Zahnes verfügt über eine Blut- und Nervversorgung und ist somit mit dem gesamten Blut- und Nervensystem des Körpers verbunden. Zähne sind als Organe wie Herz, Bauchspeicheldrüse, Leber usw. zu betrachten und zudem noch dem Gehirn/Zentralnervensystem sehr nahe.

 Tourette Syndrom durch Amalgamsanierung geheilt

Tourette Syndrom durch Amalgamsanierung geheilt

Verpfuscht durch Quecksilber ist das Leben der Tourette-Syndrom Patienten, oft von der Schule fliegen wegen Unflätigkeit, Strafanzeige von Mitmenschen erhalten, im Gefängnis landen und im Aussenseiter-Siechtum leben.

 

Krankheitszeichen:

Die Kranken wirken oft befremdlich, provozierend, verärgernd. Die Bewegungen sind unwillkürlich, rasch, plötzlich auftretend und heftig. Selbstverletzungen, Wortfetzen wiederholen, Schimpfwörter.

ADHS mit Lernstörungen, Schlafstörungen, Depression und gestörte Impulskontrolle kommen – wie bei allen Amalgamerkrankungen – hinzu.

Schwere der Erkrankung korreliert mit der Menge der ,,vererbten’’ mütterlichen die im Gehirn eingelagerten Amalgamkomponenten Quecksilber und Zinn.

 

Nachweis:

  1. Quecksilber im Haar des Neugeborenen mit (ehemals) Amalgambelasteter Mutter
  2. MR: quecksilbertypische Metallherde in den Basalganglien (Zustände für Kontrolle von Bewegung)

 

Therapie:

  1. Totale Amalgamentfernung – auch aus dem Knochen
  2. DMPS/DMSA-Spritzen vierzehntägig bis die Giftausscheidung im Urin Null ist
  3. Keine Metalle als Alternative in den Mund
  4. Die Therapiedauer korreliert mit der Schwere der Allergie auf Quecksilber und Zinn im Epikutantest und dem späten Behandlungsbeginn.

 

 Thymian – der Alleskönner

Thymian – der Alleskönner

Vielseitige Verwendung: Thymian ist ein vielseitiges Kraut, das sowohl in der Küche als auch in der Medizin verwendet wird. In der Medizin wird es als natürliches Heilmittel gegen Atemwegerkrankungen eingesetzt.

 

Langlebig: Thymian ist eine mehrjährige Pflanze, die jahrelang an der gleichen Stelle wachsen kann, solange sie richtig gepflegt wird. Das macht Thymian zu einer langfristigen, nachhaltigen Wahl für Ihren Garten oder Balkon.

 

Bienenfreundlich: Thymian ist eine bienenfreundliche Pflanze. Im Frühling und Sommer zieht es viele Bienen und andere nützlichen Insekten an, die zur Vielfalt des Ökosystems beitragen.

 

Natürliches Insektenschutzmittel: Thymianöl wird oft als natürliches Insektenschutzmittel verwendet. Es kann helfen, Mücken, Flöhe und andere Schädlinge fernzuhalten.

 

Reich an Vitamin C: Thymian ist reich an Vitaminen C und eine hervorragende Quelle für Vitamin A. Beide Vitamine sind wichtig für ein gesundes Immunsystem.

 

Antioxidanten: Thymian enthält eine Vielzahl von Flavonoiden. Diese Antioxidantien helfen, schädliche freie Radikale in unserem Körper zu neutralisieren.

 

 Rütteln, Kreisen, Wischen

Rütteln, Kreisen, Wischen

Studie analysiert: Welche Zahnputztechnik ist die Beste?

Über die richtige Technik bei der manuellen Zahnpflege lässt sich diskutieren. Eine kürzlich erschienene Übersichtsarbeit hat sich nun mit den verschiedenen Zahnputztechniken beschäftigt- und dabei Überraschendes an den Tag gebracht.

 

Tägliche Mundhygiene: Mechanische Plaque Kontrolle sehr unterschiedlich umgesetzt

Beim Zähneputzen geht es vor allem darum, dentale Plaques zu entfernen, Gingivitis und Parodontitis vorzubeugen. Die mechanische Plaque Kontrolle ist hier unbestritten die wichtigste präventive Maßnahme – sie wird aber beim täglichen Zähneputzen sehr unterschiedlich umgesetzt.

 

Kreisen besser als Rütteln

Insgesamt schnitt das Putzen mit kreisenden Bewegungen in dieser Studie am besten ab.

 

 NICO

NICO

Was haben Zähne mit chronischen Entzündungen in Körper zu tun?

Unbemerkt von konventionellen Röntgenaufnahmen kommt es häufiger zu chronischen Entzündungen im Kieferknochen, meist resultierend aus alten, nicht optimal verheilten Zahnextraktionswunden, Zahnanlagen oder Fremdkörpern. Hier bilden sich ähnliche wie bei den wurzelbehandelten Zähnen, Giftstoffe und Entzündungsmediatoren, die an anderen Stellen im Körper vielerlei Symptome hervorrufen können – besonders häufig treten neurologische (NICO) oder Gelenkprobleme, chronische Müdigkeit oder Darmprobleme (FDOK) auf. Mittels einer dreidimensionalen, digitalen Volumentomographie (DVT) können diese auf Verdacht gut diagnostiziert werden. Schulmedizinisch ist die FDOK/NICO trotz zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen noch nicht akzeptiert.

 

Was ist eine NICO oder FDOK?

Der Begriff NICO wird als Abkürzung für ,,Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis’’ verwendet. Diese wird auch als, Fettige degenerative Osteonekrose des Kieferknochens’’ (FDOK) bezeichnet. Auf konventionellen Röntgenaufnahmen nicht zu entdecken, kommt es- insbesondere nach Weisheitszahnentfernung – häufig zu chronischen Entzündungen im Kieferknochen durch nicht optimal verheilende Zahnextraktionswunden. In diesen Knochenarealen verbleiben häufiger Hohlräume, die sich mit Fettzellen, Entzündungsgewebe und Toxine füllen, oft ohne jede Symptomatik.

 

Wofür steht NICO/ FDOK?

NICO steht für,, Neuralgia inducing cavitational osteonecrosis’’, Die korrekte klinische Diagnose lautet FDOK und steht für ,, Fettig degenerative Osteonekrose des Kieferknochens’’. Darunter versteht man chronische entzündliche Bereiche im Kieferknochen, die auch als Störfelder bezeichnet werden. Über eine chronische Aktivierung des Immunsystems.

Woher kommen diese Chronischen Entzündungen im Kieferknochen?

Meist resultieren diese Entzündungsherde aus alten, nicht optimal verheilten Zahnextraktionswunden (wie beispielsweise entfernte Weisheitszähne), Zahnanlagen oder Fremdkörper.

 

Ich habe nie Weisheitszähne gehabt oder gezogen bekommen, wieso könnte ich trotzdem in diesem Bereich NICO/FDOK haben?

Das die Weisheitszähne wirklich Platz haben oder sich vollständig ausbilden, kommt heute nur sehr selten vor. Dennoch haben viele Menschen noch den Zahnkeim angelegt. Dabei handelt es sich um Gewebe, das, wenn es sich nicht zu einem Zahn ausbildet, degeneriert und ebenfalls zu einer fettigen degenerativen Osteonekrose führen (FDOK) kann.

 

Wer sollte sich unbedingt auf NICO/FDOK überprüfen lassen?

Patienten mit Chronischer Müdigkeit (CFS), Haut- und Darmproblemen sowieso Gelenkschmerzen und Unbeweglichkeiten ohne klare Ursache, sollten immer Zahnherde verdächtigen. In einer Studie von Lechner und Baehr aus dem Jahr 2014 wird die NICO bereits als Mitauslöser für chronisch entzündetes Brustgewebe bin hin zu der Entstehung von Brustkrebs, diskutiert.

 

Was sind spürbare Symptome einer FDOK/NICO?

Die Betroffenen fühlen sich oft müde und antriebslos. Häufig treten (Gesichts-) Schmerzen, Darm- und Gelenksprobleme oder Unbeweglichkeiten auf. Eine FDOK kann auch zu Erkrankungen der Drüsen wie z.B. der Schilddrüse führen. Entsprechend sind die Patienten/innen nach der Behandlung oft weniger krankheitsanfällig, haben keine Schmerzen mehr und fühlen sich wieder vitaler und wacher.

 

Wie kann ich herausfinden, ob ich eine NICO/FDOK habe?

Mittels einer dreidimensionalen, digitalen Volumentomographie (DVT) können diese Osteolysen im Kieferknochen auf Verdacht gut diagnostiziert werden. Diese Tomographie bieten wir in unserer Praxis an. Ergänzend führen wir eine Muskelhelfertest (Kinesiologie) durch.

 

Wie kann ich FDOK/NICO behandeln lassen?

Die Behandlung einer FDOK/ NICO besteht aus zwei Massnahmen:

  • Der vollständigen operativen Entfernung des entzündeten Gewebes
  • Der anschliessenden Desinfektion des entstandenen Hohlraumes mit aktivem Sauerstoff

 Müssen Weisheitszähne gezogen werden?

Müssen Weisheitszähne gezogen werden?

Weisheitszähne sollten entfernt werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind.

  • Zähne sind kariös
  • Zähne haben keinen Platz in der Zahnreihe, da der Kiefer zu klein ist
  • Entzündungen an der Wurzelspitze
  • Unzureichende Reinigungsmöglichkeit
  • Beschwerden im Bereich der Gesichtsmuskulatur oder des Kiefergelenks

 Meine Zähne wackeln. Müssen die nun gezogen werden oder kann man die Zähne stabilisieren?

Meine Zähne wackeln. Müssen die nun gezogen werden oder kann man die Zähne stabilisieren?

Beides ist möglich. Dafür benötigt man Röntgenbilder und eine Messung der Zahnfleischtaschen. Zusätzlich werden wir die Bisssituation anschauen und daraus ein Behandlungskonzept für Sie entwickeln.

 Ist Bleaching schädlich?

Ist Bleaching schädlich?

Wenn das Bleaching unter Kontrolle und Aufsicht eines Zahnarztes erfolgt ist es nicht schädlich. Wichtig ist im Vorfeld den Patienten richtig zu untersuchen ob eine Bleaching durchgeführt werden kann. Des Weiteren ist es wichtig die richtigen Materialien in der richtigen Konzentration für die richtige Dauer einzusetzen. Bei Produkten aus der Drogerie oder dem Internet, die zu Hause eingesetzt werden können, ist oftmals die Anwendung fehlerhaft. Dadurch kann es zu bleibenden Schäden an den Zähnen kommen.

 Forscher finden über 700 Bakteriengattung in der Mikrowelle

Forscher finden über 700 Bakteriengattung in der Mikrowelle

Dass die Strahlung auch die Bakterien abtötet, scheint ein Irreglaube zu sein. Bei Inbetriebnahme findet man hier eine Vielzahl von Bakterien, wie ein Forschungsteam der Universität Valencia jetzt zeigen konnte.

Die Ergebnisse waren überraschend: Die Forschenden entdeckten in den praktischen Haushaltsgeräten eine grosse Bakterienvielfalt mit 25 Bakterienstämmen aus insgesamt 747 verschiedenen Bakteriengattungen.

Es wurden aber durchaus auch potenziell pathogene Keime gefunden, die vor allem für Immungeschwächte gefährlich werden könnte.

 

Durch regelmässige Reinigung Bakterienwachstum begrenzen

Ein besonders hohes Infektionsrisiko geht von den in Haushalt und Gemeinschaftseinrichtungen genutzten Mikrowellen-Geräten. Trotzdem empfiehlt es sich, Mikrowellen regelmässig mit Bleichlösungen oder handelsüblichen Desinfektionsspray zu reinigen.

Ein ganz ähnliches Mikrobiom wie in den Mikrowellen hat man auch auf Solarpaneelen gefunden. Unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen, elektromagnetischer Strahlung und Austrocknung werden offensichtlich hochresistente Bakterien selektioniert.

 Knorpelzellimplantate

Knorpelzellimplantate

Die zunehmende Degeneration von Knorpel im Kniegelenk kann im Alter zu Arthrose führen, für die es aktuell keine wirksame Therapie gibt. Personalisierte Knorpelzellimplantate aus dem 3D Drucker sollen künftig Abhilfe schaffen.

Dafür werden spezielle Druckertinten entwickelt, die körpereigene Knorpelzellen enthalten. Knorpelschäden im Knie oder anderen Gelenken zeigen nur eine geringe Fähigkeit zur Selbstheilung, denn Knorpel besitzt keine Blutgefässe.

Insbesondere für grössere Knorpeldefekte wird nach Alternativen gesucht.

Der 3D-Biodrucker, auch Bioprinting genannt, eröffnet hier enorme Potenziale. Als Druckertinte werden Biomaterialien verwendet, in die lebende Zellen eingebettet sein können.

Bei Tinten für den 3D-Biodruck, die bereits die Knorpelzellen der Patientin oder des Patienten enthalten. Sind die Zellen dabei in ein Hydrogel eingebettet. Diese Biotinten können während oder nach dem Druck vernetzt oder stabilisiert werden, um die gewünschte Form und Struktur zu erzeugen.

Es gibt eine Vielzahl an Parametern, die wir berücksichtigen müssen, um druckfähige Tinten zu entwickeln: Die empfindlichen Knorpelzellen müssen vital bleiben, die Tinten müssen biokompatibel und kontrolliert bioabbaubar sein und schliesslich muss die gewünschte Knorpelform eine hohe Stabilität und Festigkeit aufweisen. Ziel ist es, eine fortschrittliche 3D-Zellstruktur für die Therapie von Knorpelschäden zu etablieren und gleichzeitig die Herstellung solcher Formkörper durch additive Fertigung zu revolutionieren.

 

 Amalgam

Amalgam

Sind alte Amalgamfüllungen gefährlich?

Dentalamalgam enthält zu 50% elementares Quecksilber. Täglich werden pro Füllungen ca. 2-3mcg an Quecksilberdampf frei, der eingeatmet und von der Lunge aufgenommen werden kann. Quecksilber ist das giftigste nicht radioaktive Element und in der Praxis muss Amalgam nach dem Entfernen als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden.

 

Können Amalgamfüllungen Kopfschmerzen verursachen?

Eine Schwermetallbelastung (z.B. Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen) wird oft als eine mögliche Ursache für chronische Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne festgestellt. Eine Beteiligung an der Entstehung von neurologischen Erkrankungen wird aus Umweltmedizinischer Sicht diskutiert.

 

Ist es gefährlich, Amalgamfüllungen zu entfernen?

Nicht wenn die Amalgamfüllung unter maximalen Schutzmassnahmen entfernt wird (Kofferdam, Clean-Up-Sauger, IQAir, vorsichtige Entfernung mittels Wasserkühlung, Herausheben der Füllung in grossen Teilen und anschliessend auch noch eine individuell ausgeleitet wird). Durch das herkömmliche Ausbohren mit Diamanten wird viel mehr Quecksilber Dampf und Füllungspartikel freigesetzt, als beim Tragen der Füllung. Wenn alle Schutzmassnahmen eingehalten werden, dann ist eine Aufnahme von giftigen Quecksilberdämpfen zu 99% vermeidbar.

 

Warum ist die Amalgamentfernung unter maximalen Schutzmassnahmen ein wichtiges Element der biologischen Zahnmedizin?

Amalgam besteht zu 50% aus dem hochgiftigen Inhaltsstoffen Quecksilber. Quecksilber ist das giftigste, nicht radioaktive Element. In der Praxis muss Amalgam nach der Entfernung als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden. allein dieser Fakt sollte zu denken geben. Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber (Hg), das entgegen der häufig vertretenen Meinung nach dem Anmischen nicht fest in der Füllung gebunden ist.

 

Wodurch sollte die Amalgamfüllung ersetzt werden?

In Abhängigkeit vom Gesundheitszustand werden die Zähne endgültig versorgt (Keramik oder Komposit).

 Sind Zahnbürsten mit Naturborsten nicht gut?

Sind Zahnbürsten mit Naturborsten nicht gut?

Nein. Naturborsten haben Poren, in denen sich die Bakterien festsetzten und vermehren. Dies ist bei Kunststoffborsten nicht der Fall.

 Whitening Zahncremes

Was halten Sie von Whitening-Zahncremes?

Whitening Zahncremes

Man sollte darauf achten, dass Whitening-Zahncremes nicht zu abrasiv sind, da ansonsten die Zahnoberfläche (Schmelz) beschädigt werden kann. Die aufhellende Wirkung dieser Whitening-Zahncremes hält sich in Grenzen.

 Woher kommt Mundgeruch?

Woher kommt Mundgeruch?

Mundgeruch wird in der Regel durch Fäulnisbakterien in der Mundhöhle erzeugt, gelegentlich auch durch entzündete Mandeln oder Magenstoffwechselstörungen. In der Regel nisten sich diese Keime an Zähnen, in Zahnfleischtaschen und in der rauen hinteren Zungenoberfläche fest und können bei bestimmten Menschen die gesunde Keimflora stören. In der Regel hilft eine gründliche Zahnreinigung, bei Parodontitis die notwendige Taschenreinigung und evtl. eine notwendige Kariestherapie und Reinigung der Zungenoberfläche, sinnvoll ist als Ergänzung eine Einnahme von sogenannten Probiotika die eine gesunde Mundflora unterstützt. Es wird auch diskutiert, ob eine zu eiweisshaltige Ernährung das Wachstum dieser Fäulnisbakterien fördert, sowie Nikotinablagerung. Mundsprays und Kaugummi helfen in der Regel nicht ursächlich.

 Was ist Kinesiologie?

Was ist Kinesiologie?

Kinesiologie ist ein Muskeltest über einen körpereigenen Reflex (Neuronegativer Reflextest). Damit können chronische Belastungen des Körpers, Materialien als auch Medikamente ohne grossen Aufwand getestet werden.

 Wie lange hält ein Implantat?

Wie lange hält ein Implantat?

Die richtige Antwort ist, dass ein Implantat genauso lange hält wie der eigene Zahn. Die Langlebigkeit eines Zahnimplantates ist von vielen Faktoren abhängig:

  • Allgemeingesundheit
  • Lifestyle/ Lebensumstände
  • Medikamenteneinnahme
  • Mundhygiene

Nach klinischen Studien beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach zehn Jahren noch voll funktionsfähig ist, über 90 Prozent.

 Algenöl und seine Wirkung auf die Gesundheit

Algenöl und seine Wirkung auf die Gesundheit

Algenöl enthält viele Omega 3 Fettsäuren. Damit ist das vegane Öl eine gute Alternative für Menschen, die keinen Fisch essen können oder möchten.

Algenöl wird aus Mikroalgen gewonnen, das besondere an Mikroalgen ist, dass sie sehr viele gesunde Omega 3 Fettsäuren enthalten, die für den Menschen essenziell sind. Der Körper selbst kann diese Fettsäuren nicht bilden, sodass er auf Omega 3 Quellen aus der Nahrung angewiesen ist, um seinen Bedarf zu decken.

Omega 3 Fettsäuren möglicherweise eine Rolle bei der Blutgerinnung und der Verdünnung des Blutes spielen können. Möglicherweise beugen sie lebensgefährlichen Blutgerinnseln (Thrombosen) vor.

Darüber hinaus steigern Omega 3 Fettsäuren vermutlich die geistige Leistungsfähigkeit und haben positiven Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit.

Aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften, enthaltenden Omega 3 Fettsäuren profitieren auch Menschen mit rheumatoider Arthritis. Sie lindern nicht nur Entzündungsprozesse, sondern werden im Körper zu Substanzen umgebaut, die die Blutgefässe erweitern und die Blutfettwerte senken können.

Schwangere und Stillende haben einen besonders hohen Bedarf an Omega 3 Fettsäuren, da diese Stoffe wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes sind.

 

Algenöl in der Küche

Algenöl eignet sich nicht zum Kochen oder Braten, das die Inhaltsstoffe hitzeempfindlich sind. Besonders empfehlenswert ist es Algenöl als Zutat für Dressings oder Marinaden etwa Salat, Fleisch oder Gemüse zu verwenden.

Um Algenöl vor Licht und Wärme zu schützen, ist der Kühlschrank der ideale Lageort.

 

 Über 900 Chemikalien im Alltag erhöhen das Brustrisiko

Schutzfunktion

Über 900 Chemikalien im Alltag erhöhen das Brustrisiko

In den USA ist Brustkrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Er wird oft durch Umweltvergifte (endokrine Disruptoren) ausgelöst, die wiederum Veränderungen unseres Hormonsystems oder an den Hormonrezeptoren bewirken.

 

Nun haben Forscher des Silent Spring Institute, Newton, Massachusetts, 921 Chemikalien mithilfe internationaler Datenbank identifiziert, die Hormone so verändern könnten, dass sich in der Folge Brustkrebs bildet.

Die allermeisten Schadstoffe kommen in Konsumgütern, Lebensmittel, Getränken, Pestiziden sowie in Medikamenten oder am Arbeitsplatz vor.

 

420 Schadstoffe aus der Liste schädigen die DNA, eine ebenfalls krebsauslösende Ursache. Im letzten Jahrzehnt wurde bereits in einer Reihe von Studien der Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Pestiziden, Haarfärbemitteln und der Luftverschmutzung nachgewiesen.

 Weizen verschlechtert Multiple Sklerose

Weizen verschlechtert Multiple Sklerose

Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Mainz hat durch eine Studie entdeckt, dass eine Ernährung, die zu 25% aus Weizen besteht, die Schwere der Erkrankung fördern kann.

 

Hierfür ist nicht, wie vielleicht vermutet, das Klebereiweiss Gluten verantwortlich, sondern sogenannte Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI), die als natürliche Proteine in Getreide vorkommen.

Diese Proteine werden kaum verdaut und können im Darm leichte Entzündungen provozieren.

 

Das Wissenschaftler-Team fand zudem heraus, dass ATI auch in anderen Organen wie Leber, Lunge sowie im zentralen Nervensystem Entzündungen auslösen können – wodurch eine Erkrankung wie Multiple Sklerose verstärkt wird.

 Thymusdrüse – von wegen überflüssig

Schutzfunktion

Thymusdrüse – von wegen überflüssig

Entgegen früherer Annahmen brauchen wir die hintere dem Brustbein sitzende Thymusdrüse doch, zeigt eine US-Studie: Entfernt man das Organ, etwa bei Herz-OPs, erkranken Betroffene häufiger an Krebs, ihr Risiko für einen verfrühten Tod ist erhöht. Eine gesunde Drüse senkt offenbar auch die Gefahr von Autoimmunerkrankungen.

 Salbei & Kamille in der Zahnmedizin

Nutzen, Anwendung, Wirkung

Salbei & Kamille in der Zahnmedizin

Salbei (Salvia officinalis) und Kamille (Matricaria chamomilla) sind seit Jahrhunderten bewährte Heilpflanzen, die auch in der Zahnmedizin eine Rolle spielen. Wegen ihrer entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften.

 

Salbei: Antibakteriell, entzündungshemmend und abschwellend

Salbei enthält eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen, darunter ätherische Öle wie Thujon, Cineol und Kampfer, Bitterstoffe und Flavonoide. Studien belegen, dass Spülungen mit Salbei die Plaquebildung signifikant reduzieren und Entzündungen im Mundraum lindern können.

 

Salbei gegen Streptokokkus mutans

Die antibakterielle Wirkung von Salbei beinhaltet auch eine Wirkung gegen kariesverursachende Bakterien wie S. mutans. Mundspülungen mit Salbei können die Menge an S. mutans in der Plaque reduzieren.

 

Kamille: Entzündungshemmend, heilungsfördernd und antibakteriell

Kamille ist für ihre beruhigende Wirkung bekannt. Sie enthält ätherische Öle sowie die Hauptwirkung Flavonoide, Cumarine, Phenolcarbonsäure und Polysaccharide. Dadurch wirkt sich unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell, heilungsfördernd und krampflösend. Kamillenextrakte werden traditionell auch zur Behandlung von Mund-, Rachen und Zahnfleischentzündungen sowie Aphten verwendet und haben sich als wirksam erwiesen.

 

Fazit: Salbei und Kamille, wenn natürliche Medizin gefragt ist

Salbei und Kamille sind wertvolle Heilpflanzen, die auch in der Zahnmedizin einsetzbar sind und die durch ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften überzeugen. Ihre Anwendung ist sicher und gut verträglich.

 Küssen fordert das Immunsystem heraus

Küssen fordert das Immunsystem heraus

Gegenüber der Küche sind die vermeintlichen ,,Ekelorte’’ wie die Klobrille weitgehend bakterienfrei, weil es dort nur glatte Flächen gibt, die Keimen keine Unterschlupfmöglichkeiten geben. Beim innigen Küssen werden dagegen etwa 80 Millionen Bakterien übertragen. Forscher vermuten aber, dass dieser Austausch auch etwas Gutes hat: Er fordert und fördert das Immunsystem.

 

Küssen sich langjährige Partner, ist die Gesundheitsgefahr sowieso sehr gering: Innerhalb der Familie gibt es eine sehr einheitliche Mikrogemeinschaft. Das bedeutet aber eben auch, dass Erkältungsviren leicht von Kindern auf die Eltern (und umgekehrt) übergehen.

 

Das Gleiche gilt für Haustiere: Die können bei nahem Kontakt Parasiten, Pilze und auch multiresistente Keime auf ihre Halter übertragen. Deshalb empfiehlt Prof. Markus Egert unbedingt: Trennung von Tisch und Bett bei tierischen Partnern!

 Was haben Darmbakterien mir unserer Attraktivität zu tun?

Was haben Darmbakterien mir unserer Attraktivität zu tun?

Wie gut es unserem Darm geht, beeinflusst massgeblich unserer Gesundheit, unser Alter und die Aktivität, sagt Darm Expertin. Sie verrät, was im Mikrobiom der fitten Hundertjährigen zu finden ist, warum unser Mikrobiom uns schöner machen kann und wie wir das beeinflussen.

 

Ein gesundes Mikrobiom ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesamtgesundheit. Ist das Mikrobiom vielfältig und artenreich, dann bildet es zahlreiche Stoffwechselprodukte, die nicht nur für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen, sondern auch Alterungsvorgänge verzögern, Hauterkrankungen lindern und unsere Haut zum Strahlen bringen können.

Menschen mit hohen Antioxidantien Spiegel im Blut und in der Haut sehen oft jünger aus und haben weniger Falten, Antioxidantien nehmen wir nicht nur mit Obst und Gemüse zu uns, auch Bakterien im Darm können diese bilden.

Man spricht sogar von der ,,Darm-Haut-Achse’’. Je nachdem, wie das Mikrobiom zusammengesetzt ist, werden unterschiedliche Stoffe produziert, die ins Blut abgegeben werden und auf diese Weise zu jedem Organ auch zur Haut gelangen.

 

Diese Stoffwechselprodukte des Mikrobiom können den Hautzustand verbessern oder auch Entzündungen, Pickel und Ekzeme verursachen. Es gilt sicher, dass bei einer Vielzahl von Hauterkrankungen sowohl das Darm- als auch das Hautmikrobiom deutlich verändert ist ergeben.

Studien belegen sehr gut, dass die längerfristige Einnahme probiotischer Bakterien – allein oder in Kombination mit anderen Therapien – wirksam ist.

Nahmen Frauen während des letzten Schwangerschaftsdrittels und während der Stillzeit probiotische Bakterien ein, verringerte sich das Neurodermitis Risiko der Kinder bis zur Schulzeit.

 Ausreichend Wasser zu trinken, ist wichtig

Aber wie viel genau sollen wir trinken, um gesund durch den Tag zu kommen?

Ausreichend Wasser zu trinken, ist wichtig

Das sagt eine Studie dazu und wir geben dir weitere Trinkwassertipps.

Ohne Wasser geht nichts im Körper. Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und ist nötig für den Stoffwechsel. Wasser regelt die Körpertemperatur, nicht nur wenn wir im Sommer schwitzen. Trinken wir zu wenig, schadet das unseren Organen – und zwar allen. Ausserdem brauchen wir ausreichend Flüssigkeit für Gehirn, Schleimhäute, Verdauung und Nieren.

 

Durst ist ein Signal des Körpers. Damit will er sagen: Ich brauche jetzt Wasser, nicht früher und nicht später. ’’

 

Bei Kleinkindern und älteren Menschen gelten das allerdings nicht zwangsläufig – sie haben häufiger Probleme mit ihrem Durstgefühl. Bei ihnen ist es sinnvoll darauf zu achten, dass sie auch ohne Durst ausreichend trinken. Eine Studie aus dem Jahr 2022 bestätigt das: Die meisten Menschen bräuchten den Ergebnissen zufolge lediglich 1.5 bis 1.8 Liter Wasser pro Tag.

 

Aber Vorsicht: Wenn du viel ins Schwitzen kommst, etwa bei grosser Hitze oder einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit, kann sich dein Wasserbedarf deutlich erhöhen. Hier kann der Flüssigkeitsbedarf auf das Drei – bis Vierfache ansteigen. ‘’ In solchen Fällen sind also selbst 2 Liter deutlich zu wenig.

 

Woher kommt die Zwei – Liter – Regel?

Im Regelfall sollte man also so viel Wasser trinken, wie man Durst hat. Je mehr man schwitzt, desto mehr Flüssigkeit muss dem Körper hinzugefügt werden. Bei den Wasserflaschen auf Kunststoffbasis ist wichtig: möglichst ohne Weichmacher und PPA.

 Antibiotika Prophylaxe bei zahnärztlicher Chirurgie

Antibiotika Prophylaxe bei zahnärztlicher Chirurgie

Über Jahrzehnte wurde für eine Vielzahl von Patientengruppen empfohlen, bei zahnärztlichen Eingriffen, bei denen das Zahnfleisch verletzt wird, prophylaktisch Antibiotika zu geben. Das Risiko – Nutzen – Verhältnis dieses Vorgehens war aber umstritten. American Heart Association (AHA) als auch die European Society of Cardiology (ESC) die Antibiotika – Prophylaxe ein. AHA und ESC empfehlen seit 2007 - 2009, eine Antibiotika–Prophylaxe nur bei Patientinnen und Patienten mit dem höchsten Endokarditis-Risiko in Betracht zu ziehen.

 

Das sind zum Beispiel Patientinnen und Patienten:

  • Die in der Vergangenheit schon einmal eine infektiöse Endokarditis hatten
  • Mit Herklappenersatz oder einer Herzklappenreparatur, bei der Ersatzmaterial zum Einsatz kam
  • Mit nicht korrigierten angeborenen Herzfehlern
  • Mit angeborenen Herzfehlern, denen in den letzten 6 Monaten Ersatzmaterialien oder eingesetzt wurden oder die noch Restdefekte aufweisen
  • Die sich chirurgischen oder interventionellen Eingriff unterziehen.

Für Patientinnen und Patienten mit mittlerem Risiko, etwa Personen mit erworbenen Herzklappenerkrankungen, hypertropher Kardiomyopathie und den meisten anderen angeborenen Herzerkrankungen, empfehlen die Fachgesellschaften keine Antibiotika-Prophylaxe.

 654 Muskeln - Ein wahres Wunderwerk

654 Muskeln - Ein wahres Wunderwerk

Jeder Mensch verfügt über 654 Skelettmuskeln. Zusammen machen sie rund ein Drittel bis die Hälfte des Körpergewichts aus. Sie bringen uns in Bewegung, sie helfen beim Heben, Drücken, Ziehen.

 

Doch Muskel können noch mehr.

Muskel sind ein wahres Wunderwerk unseres Körpers, und ihre Heilkraft ist stärker als die Wirkung der meisten Medikamente.

 

Muskel als Motor des Stoffwechsels

Im Schnitt verfügt jeder Mensch über 30 Kilogramm Muskeln, die täglich 1200 bis 1500 Kilokalorien in Ruhe verbrauchen. Muskeln als Stärker des Immunsystems. Die Minikraftwerke einer Muskelzelle sind die Mitochondrien. Diese, so fanden Forscher heraus, steuern auch direkt die Körperabwehr. Den sie beschützen ihre Telle und aktivieren das Immunsystem sofort, wenn Viren einzudringen versuchen.

 

Muskel als körpereigene Apotheke
Ihre Botenstoffe, die Myokine, sorgen auch dafür, dass bestimmte Heilstoffe, die zum Beispiel antientzündlich wirken, nicht nur lokal, sondern überall im Organismus ihre Wirkung entfalten.

 

Muskel als Helfer bei Therapien

Man hofft, dass sich aktive Muskelarbeit bald als eine wichtige therapeutische Massnahme bei Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose, Alzheimer oder Demenz etabliert: Betroffene können allein durch gezieltes Muskeltraining und die durch die Myokine in Gang gesetzte, positive’ Kaskade ihren Gesundheitszustand nachhaltig verbessern – präventiv und kurativ.

 

Muskel als Doping fürs Gehirn

Sie haben auch Einfluss auf die geistigen Fähigkeiten eines Menschen. Positive Effekte erzielen insbesondere die Botenstoffe, die die Kraftpakete bei Aktivität ausschütten. , Die Myokine fördern die Durchblutung des Gehirns, wirken zudem als Wachstumsbeschleuniger für Nervenzellen und optimieren auch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung’’, sagt Prof. Ingo Froböse. Und ausserdem die Ausschüttung der sogenannten Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, die uns wacher und aufmerksamer machen. 

 Biofilm: klingt gut, ist er aber nicht!

Biofilm: klingt gut, ist er aber nicht!

Der orale Biofilm ist ein sehr hartnäckiger mehrschichtiger Zahnbelag, der aus Bakterien sowie Speiseresten besteht. Im Laufe weniger Tage entwickeln sich 200-300 übereinander geschichtete Bakterien-Lagen. Die gesundheitsgefährdenden Bakterienarten und die entzündliche Reaktion nehmen dabei überhand.

 

Therapie:
Nach der Entfernung der harten mineralisierten Beläge (Zahnstein) mittels Ultraschall und Handinstrumenten werden die Zahnoberfläche, die Zwischenräume und die Zahnfleischtaschen mit zwei aufeinander abgestimmten unterschiedlich feinen Wasser-
Pulverstrahlern entfernt. Die feinen Pulver entfernen speziell den Biofilm und haben zugleich polierende Wirkung auf die Zahnoberflächen. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei und beschädigt die Zahnoberfläche nicht und hinterlässt eine glatte, polierte Zahnoberfläche, auf der sich Bakterien schlechter ansiedeln können.

Wichtig:
Bei der häuslichen Zahnpflege sollten keine aggressiven Mundspülungen mit Alkohol oder Triclosan (Desinfektionsmittel) verwendet werden.
Gut geeignet sind Mundspülungen auf Basis von Teebaumöl, Kokosöl oder ätherischen Ölen, die die Mundflora nicht beeinflussen.

 Unser Darm - DER Stimmungsmacher und Glücksbote!

Unser Darm - DER Stimmungsmacher und Glücksbote!

Der Darm nimmt wahr, korrigiert und lernt. Denn er verfügt über ein eigenes Nervensystem mit über 100 Millionen Nervenzellen, die über Botenstoffe und den Vagusnerv mit dem Gehirn kommunizieren.

Das beeinflusst Stimmungen, Entscheidungen und Verhalten.
Der Darm produziert über 90 Prozent des Glückshormons Serotonin, das uns optimistisch und zufrieden macht.

Wenn die Darmflora gestört ist, kann das zu Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen.

 Ist Triclosan in Zahnpasta ein Problem?

Ist Triclosan in Zahnpasta ein Problem?

Das Biozid Triclosan ist eine problematische chemische Substanz. Sie taucht im Nabelschnurblut und in der Muttermilch auf. Die Mütter geben also unweigerlich Triclosan an den Embryo bzw. an ihren Säugling weiter. Triclosan steht im Verdacht, im Körper das Hormonsystem zu stören, Brustkrebs auszulösen, die Spermien zu schädigen, Leber und Muskeln anzugreifen sowie Resistenzen gegen Antibiotika zu provozieren. Zudem reizt es die Haut.


Trotzdem steckt das Desinfektionsmittel immer noch in unzähligen Alltagsprodukten.

 

Anstatt Triclosan vom Markt zu nehmen, mischte die Industrie den Problemstoff immer mehr in Zahnpasten, Seifen, Shampoos und Deos, aber auch Socken. Der US-Bundesstatt Minnesota hat im Juni 2014 die Konsequenzen gezogen und das Biozid auf seinem Staatsgebiet verboten. Bei der Produktion entstehen auch Spuren von hochgiftigen Dioxinen und Furanen als unerwünschte Nebenprodukte.


Wenn Triclosan über das Abwasser in die Gewässer gelangt und dort dem ultravioletten Licht der Sonne ausgesetzt ist, können ebenso Dioxine und Furane entstehen.

Also: schauen Sie genau hin beim Kauf Ihrer Zahnpasta!

 Ist Zähne aufhellen mit Aktivkohle wirklich effektiv?

Ist Zähne aufhellen mit Aktivkohle wirklich effektiv?

Die Hersteller versprechen natürlich strahlend weißes Lachen.

Aktivkohle ist ein poröser, feinkörniger Kohlenstoff, der die Fähigkeit hat, Toxine, Chemikalien und Geruchsmoleküle zu absorbieren und an sich zu binden. Es kann in Pulverform, Kapseln oder auch in Zahnpasten gefunden werden.

Die Aktivkohle sollte jedoch nicht mit einer gewöhnlichen Zahnpasta vermengt werden, da dadurch die bindende Wirkung der Aktivkohle verloren geht.
Die Körner der Kohle wirken wie Schleifpapier und reiben Verfärbungen von den Zähnen. Dieser Effekt ist jedoch leider nicht von Dauer.

Langfristig wird der Zahnschmelz abgerieben und die Zahnoberfläche aufgeraut, wodurch sich Beläge und Verfärbungen besser festsetzen können.

Eine zahnschmelzschonende und effektive Möglichkeit, die Zähne aufzuhellen, stellt eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt dar, bei der die oberflächlichen Verfärbungen gründlich entfernt werden. Anschliessend kann professionell in der Praxis oder zuhause (Homebleaching) mit professionellen Bleaching-Gels vom Zahnarzt aufgehellt werden.

 Zahnpflege mit Kokosnussöl - was verbirgt sich hinter dem Trend?

Zahnpflege mit Kokosnussöl - was verbirgt sich hinter dem Trend?

Für schöne, gesunde Zähne spielt die Zahnpflege eine entscheidende Rolle. Kokosnussöl ist ein natürliches Mittel, frei von chemischen Stoffen, die in vielen Zahnpflegeprodukten enthalten sind.

Positive Inhaltsstoffe im Öl:
Die Besonderheit von Kokosnussöl ist sein natürlicher Gehalt an Laurinsäure, die besonders wirksam gegen bakterielle Keime ist. Auch in Muttermilch ist Laurinsäure enthalten und stärkt das sich noch entwickelnde Immunsystem des Babys. Laurinsäure wirkt zugleich antibakteriell und entzündungshemmend, wodurch es auch bei Entzündung des Zahnfleischs hilft, diese zu bekämpfen. Die Wirksamkeit von Kokosnussöl wurde in wissenschaftlichen Studien belegt.

So funktioniert das Zähneputzen mit dem Öl:
Zur Zahnpflege sollte nur naturreines Kokosöl in Bio-Qualität verwendet werden. Zunächst spülen Sie den Mund gut mit Wasser aus. Anschliessend geben Sie eine kleine Menge des Öls auf Ihre Zahnbürste und putzen wie gewohnt Ihre Zähne.
Zum Schluss wird der Mund wieder gründlich ausgespült. Bei regelmässiger Anwendung werden sogar die Zähne leicht aufgehellt.

 Auch Zero- und Light-Produkte schaden den Zähnen

Auch Zero- und Light-Produkte schaden den Zähnen

Zero- und Light-Produkte versprechen keinen Zucker und keine Kalorien zu enthalten, was den Anschein einer gesünderen Alternative weckt.

Ein niedriger pH-Wert greift unseren Zahnschmelz an:
Zero-Getränke enthalten Zitronensäure (pH-Wert 3,2) oder Phosphorsäure (pH-Wert 2,2). Diese Säuren sind für den Geschmack und die lange Haltbarkeit verantwortlich, schaden jedoch unseren Zähnen. Je niedriger der pH-Wert ist, umso saurer ist ein Produkt. Unser Zahnschmelz beginnt sich ab einem pH-Wert von 5,5 aufzulösen, da die Säuren für eine Demineralisierung des Zahnschmelzes sorgen.

Tipps für einen zahnschonenden Genuss:
Wichtig ist, dass Sie nach dem Konsum dieser Getränke mindestens eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten. Außerdem ist empfehlenswert, das Getränk nicht über den Tag hinweg zu konsumieren. Sonst setzt man seine Zähne immer wieder einem langandauernden Säureangriff aus.

 Japan-Studie zeigt: gesunde Zähne steigern die Lebenserwartung

Japan-Studie zeigt: gesunde Zähne steigern die Lebenserwartung

Zu diesem Ergebnis kommen japanische Forscher, die Daten von über 85.000 Bewohnern in Altenheimen in einem Zeitfenster von 3,5 Jahren analysiert haben.

Laut Studie ist es für das Wohlbefinden, die Lebenserwartung und die Gesundheit äußerst bedeutsam, wieviel eigene Zähne noch vorhanden sind.

 Warum sollten Sportler besonders auf ihre Zahngesundheit achten?

Warum sollten Sportler besonders auf ihre Zahngesundheit achten?

Bei bestimmten Sportarten (Kampfsport, Eishockey) besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Darum sollte in jedem Fall ein professioneller Mundschutz getragen werden. Bei Zusammenstößen oder Stürzen kann es zu einem Zahntrauma kommen.

 

Bei großer Anstrengung beißen viele Menschen die Zähne fest zusammen. Risse im Zahn oder Erosionen am Zahnschmelz, gebrochene Zähne und Fehlstellungen des Kiefers durch solche Überbelastungen sind keine Seltenheit. Daher ist es sinnvoll, auch beim Krafttraining einen Mundschutz zu tragen.

 

Für eine schnelle Energiezufuhr greifen viele Sportler zu zuckerreichen Getränken, Energiegels oder Müsliriegeln. Der Zucker in den Produkten greift den Zahnschmelz an. In Verbindung mit einem ausgetrockneten Mund steigt das Risiko für Karies und bietet zudem Bakterien einen perfekten Nährboden für Entzündungen. Deshalb: ausreichend Wasser trinken. Wer ein paar Kohlenhydrate für sehr intensive Trainingseinheiten benötigt, sollte seine Zähne nach dem Sport gründlich reinigen. Am besten möglichst auf Energieriegel und isotonische Limonaden verzichten!

 Gefährlicher Badespass: warum schadet Chlor den Zähnen?

Gefährlicher Badespass: warum schadet Chlor den Zähnen?

Wir alle sehnen uns nach Sonne, Wärme, Sommer. Ob im Hotelpool, im Freibad oder auch im Pool zuhause: Chlor wird im Wasser eingesetzt, weil es die Krankheitserreger eindämmt und schädliche Bakterien bekämpft.

Die Chemikalie gelangt unvermeidbar auch in den Mund und somit auch an die Zähne. Durch den niedrigen pH-Wert des Chlors wird das Wasser sauer und kann somit den Zahnschmelz angreifen. Je weniger Zahnschmelz vorhanden ist, umso wärme- und kälteempfindlicher werden die Zähne. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist, dass sich die Zähne gelblich oder bräunlich verfärben können.

Tipps für einen unbeschwerten Badespaß:
Am besten halten Sie Ihren Mund während des Badens bestmöglich geschlossen und spülen Sie Ihren Mund anschließend mit Trinkwasser aus.

 Zunge

Zunge

Die Zunge ist der beweglichste Muskel im ganzen Körper. Und einer der erstaunlichsten. Wussten Sie, dass die Zunge schon 1 Gramm Salz, das auf 500 Liter Wasser aufgelöst wurde, herausschmecken kann?

 

Fingerabdrücke kann jeder. Aber wussten Sie, dass auch jeder Zungenabdruck einzigartig ist?

 Vitamin D

Vitamin D

Eine Vitamin D-Einnahme könnte die Krebssterblichkeit der Bevölkerung um ca. 12% reduzieren - vorausgesetzt, das Vitamin wird täglich eingenommen. Dies ergab eine am Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführte Auswertung von 14 Studien der höchsten Qualitätsstufe mit insgesamt fast 105.000 Teilnehmern.

 Wie Darm und Persönlichkeit wechselwirken

Wie Darm und Persönlichkeit wechselwirken

Es mehren sich die Hinweise auf ein generelles Wechselspiel zwischen dem Mikrofilm auf der einen und der Persönlichkeit auf der anderen Seite.
Stress kann die Diversivität des Mikrobioms reduzieren.

„Durch sozialen Austausch mit anderen Menschen wird das Mikrobiom vielfältiger.“
Gregor Hasler, Neurowissenschaftler

 Quecksilberbelastung bei Thunfischen unverändert hoch

Quecksilberbelastung bei Thunfischen unverändert hoch

Obwohl seit Jahrzehnten weniger  Quecksilber in die Umwelt gelangt, bleiben die in Thunfischen gefundenen Quecksilberkonzentrationen konstant.

Vermutlich liegt das an eingelagertem Altquecksilber aus tieferen Wasserschichten. Deutlich belastet sind langlebige Raubfische wie Heilbutt, Schwertfisch und Thunfisch.


Neben Seefischen sind Zahnfüllungen eine Hauptquelle für Quecksilber im menschlichen Körper, weshalb die EU sich nun auf ein Verbot von Amalgamfüllungen geeinigt hat.

 Helfen 400er Ibuprofen so gut wie 800er?

Helfen 400er Ibuprofen so gut wie 800er?

Laut einer norwegischen Studie helfen die 800er nicht besser gegen Schmerzen.
Die entzündungshemmende Wirkung geht mit höherer Dosierung aber fast linear nach oben.

 Was Rauchen mit der Mundflora macht

Was Rauchen mit der Mundflora macht

Wer raucht, hat eine deutlich andere Mikrobengemeinschaft im Mund als Nichtraucher. Mit steigendem Konsum von Zigaretten verringert sich die Zahl der Bakterien, da diese Sauerstoff benötigen.

Laut einer Studie, die in der Zeitschrift „Scientific Reports“ erschienen ist, sind ehemalige Raucher erst 5 Jahre nach der letzten Zigarette an ihrem Mund-Mikrobiom nicht mehr von Menschen zu unterscheiden, die nie geraucht haben.

Raucher haben bekannterweise  ein erhöhtes Risiko sowohl für Parodontitis als auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.