Aktuelles

Willkommen auf dem Gesundheitsblog von Dr. med. dent. Hubert Litter!

Hier teile ich mein Fachwissen und meine Leidenschaft für die biologische, zahnärztliche Gesundheit, damit Sie Ihr strahlendes Lächeln ein Leben lang erhalten können. Von Tipps zur Mundhygiene über innovative Behandlungsmethoden bis hin zu Neuigkeiten aus der biologischen Zahnmedizin - auf diesem Blog finden Sie alles, was Sie für gesunde Zähne und ein schönes Lächeln benötigen.

Begleiten Sie mich auf einer Reise durch die faszinierende Welt der biologischen Zahnheilkunde und entdecken Sie, wie Sie Ihre Mundgesundheit verbessern können, um ein Leben voller Lachen und Selbstvertrauen zu führen.

Ihr Dr. Hubert Litter

 

 Mit Omega-3-Fettsäuren an der biologischen Uhr drehen

Mit Omega-3-Fettsäuren an der biologischen Uhr drehen

Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Bewegung das biologische Altern verlangsamen können. Die Ergebnisse zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren verschiedene epigenetische Altersmarker positiv beeinflussen kann. Eine Kombination aus Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Bewegung führte zu zusätzlichen positiven Effekten. Ebenso deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass Omega -3-Fettsäuren einen kleinen aber messbaren Effekt die Verlangsamung des biologischen Alterns haben.

 

Die Kombination mit Vitamin D und Bewegung konnte in der Post-hoc-Analyse der DO-HEALTH-Studie zusätzliche Vorteile bieten.

 Mikroplastik ist längst kein Umweltproblem mehr

Mikroplastik ist längst kein Umweltproblem mehr

Mikroplastik ist ein biologisches Realitätsphänomen im menschlichen Körper und wirkt als Xenohormon

 

Wie Xenohormone den Körper beeinflussen

 

Xenohormone ist ein beschreibender Begriff für Stoffe, die hormonähnlich wirken, also körpereigene Hormone nachahmen, blockieren oder ihre Wirkung verändern (xeno= fremd)

 

Xenohormone beeinflussen vor allem:

  • Das autonome Nervensystem
  • Gehirn- und Nervenzellen
  • Das hormonelle und reproduktive System

Da diese Substanzen fettlöslich sind, reichern sie sich im Fettgewebe, im Gehirn, in endokrinen Drüsen und Zellmembranen an- oft über viele Jahre hinweg.

 

Mikroplastik stammt aus:

  • Kunststoffverpackungen und- Flaschen
  • Synthetischen Textilien
  • Kosmetika und Körperpflegeprodukten
  • Dem Zerfall grösserer Kunststoffabfälle
  • Nahrungsmittel und Konsumartikel

Besorgniserregend ist, dass Mikro- und Nanoplastik bereits in unseren Lebensmitteln nachgewiesen wird. Mikroplastik ist keineswegs neutral. Es fungiert als Träger und Verstärker für endokrine Disruptoren, Schwermetalle und persistente organische Schadstoffe.

 

Die Blutwäsche ist heute eines der nützlichsten Verfahren zur Reduktion von Mikroplastik. Über ein Doppelfiltersystem kann Plastik aus dem Plasma entfernt und die Belastung im Blut reduziert werden.

 Licht aus beim Schlafen

Licht aus beim Schlafen

Zwischen 1992 und 2017 hat die künstliche Beleuchtung weltweit um fast 50 Prozent zugenommen. Besonders in Grossstädten wird es nachts kaum noch richtig dunkel. Dabei ist nächtliches Licht im Schlafzimmer nicht nur nervig, sondern auch ungesund. Es kann Herz- Kreislauf- Erkrankungen begünstigen. Schuld daran ist unsere innere Uhr. Sie steuert, wann wir wach sind und wann wir schlafen. Ist es hell, erhalten die Augen Signale und das Gehirn bleibt wach und aktiv. Abends das Licht zuziehen ist nicht nur gemütlich, sondern auch gut für die Gesundheit.

 Können Mundspülungen Krebs auslösen?

Können Mundspülungen Krebs auslösen?

Mundwasser gehört bei vielen Menschen zur täglichen Zahnpflege. Doch laut neusten Forschungen stehen alkoholhaltige Spülungen mit Erkrankungen im Mund-Rachen-Raum in Verbindung, sogar mit bestimmten Krebsarten. Zwei Bakterienarten haben sich durchs tägliche Spülen sogar vermehrt: Fuscobacterium nucleatum, das Parodontose befördert und Streptococcus anginosus: verursachen neben Parodontose auch Karies und Abszesse. Insbesondere grünes Gemüse wirkt dagegen entzündungshemmend im Mundraum.

 Ihre Zähne würden niemals rauchen

Ihre Zähne würden niemals rauchen

Die Risiken des Rauchens sind hinlänglich bekannt, sollte man meinen. Doch auch die Mundgesundheit von Zunge, Zähne, Zahnfleisch wird durch Rauchen beeinträchtigt. Die Auswirkungen sind unappetitlich, schmerzhaft- und gefährlich. Tabakrauch enthält Tausende giftiger Substanzen – und sie alle passieren beim Einatmen des Rauchens die Mundhöhle und den Rachenraum, bevor sie in die Lunge gelangen.

 

Weil Rauchen den Geruchs- und Geschmackssinn stört, werden Geschmacksnuancen beim Essen und Trinken oft nicht wahrgenommen, das Rauchen erhöht das Risiko, an Karies zu erkranken.

 

Entzündungen des Zahnfleisches im Umfeld des Zahnhalses bis hinunter zum Kieferknochen, zeigt sich somit, dass Raucher ein bis zu 15-mal höheres Risiko haben. Selbst die Therapieerfolge sind geringe. Das hängt mit der gestörten Durchblutung im Mundraum zusammen. Weniger Durchblutung bedeutet: Es gelangt weniger Sauerstoff zum Zahnfleisch. Implantate haben inzwischen bei Nichtrauchern eine Erfolgschance von 90%- bei straken Rauchern können die Erfolgsaussichten bis zu einem Drittel niedriger sein.

 

Veränderungen der Mundschleimhaut

So finden sich schon nach dem Rauchen einer einzigen Zigarette grosse Mengen krebszeugender Substanzen im Speichel. Prothesenträger haben dann vermehrt mit Entzündungen zu kämpfen. Die häufigste Präkanzerose (Vorstufe von Mundkrebs) im Mundraum ist der weisse Fleck (Leukoplakie).

 

Rauchen kann auch Krebs an den Lippen, im Mundraum, an der Zunge, an den Speicheldrüsen und im Rachen verursachen. Speziell im Mundbereich senkt ein Rauchstopp das Risiko von Parodontaler-erkrankungen, Zahnverlust und Implantat Verlust, Leukoplakien und Mundhöhlenkrebs, Es lohnt sich also immer, auf das Rauchen zu verzichten.

 Grössere Portion, weniger Kalorien:

Unterschied zwischen unverarbeiteter und ultraverarbeiteter Ernährung

Grössere Portion, weniger Kalorien:

Vergleich der Mahlzeitenauswahl und Energieaufnahme:

  • Ultraverarbeitete Ernährung erhöhte Kalorienaufnahme um etwa 500kcal/ Tag
  • Unterschiedliches Kohlenhydrat- Fett- Verhältnis in unverarbeiteten vs. Ultraverarbeiteten Mahlzeiten
  • Unverarbeitet Ernährung führte zu grösseren, aber energieärmeren Portionen

In einer Analyse kleinen Studie aßen 20 Teilnehmer bei unverarbeiteter Ernährung zwar größere Portionen, nahmen aber signifikant weniger Kalorien auf. Der Grund: Die Mahlzeiten waren weniger energiedicht und wiesen ein anderes Kohlenhydrat- Fett- Verhältnis auf.

 

Mehr Kalorien mit hochverarbeiteter Nahrung- Warum?

Kohlenhydrat- Fett- Verhältnis und Mikronährstoffdichte beeinflussen Energieaufnahme

 

Die Autoren schlussfolgern aus den Ergebnissen, dass unverarbeitete Mahlzeiten die Energieaufnahme wahrscheinlich aus zwei Gründen senken.

 

Unverarbeitet Mahlzeiten bestehen oft aus kohlenhydratreichen oder aus fettreicheren Bestandteilen und seltener aus einer gleich hohen Mischung beider. Da unverarbeitete Lebensmittel zudem meist eine höhere Mikronährstoffdichte bei gleichzeitig geringerer Energiedichte aufweisen, kann der Körper seinen Bedarf an essenziellen Nährstoffen mit weniger Energie decken. Dieses Phänomen bezeichnen die Autoren als Mikronährstoff- Deleveraging.  Die Energieaufnahme wird reduziert sobald der Bedarf an Mikronährstoffen erreicht ist.

 

Unverarbeitete Mahlzeiten weniger energiedicht, aber grössere Portionen

Bei der unverarbeiteten Ernährung entschieden sich die Studienteilnehmer bevorzugt für Lebensmittel mit niedriger Energiedichte (< 1,0 kcal/g), meist Obst und Gemüse

 Gesundheit aus dem Bienenstock

Gesundheit aus dem Bienenstock

Die Apitherapie nutzt die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bienenprodukten wie Honig, Pollen, Propolis oder Gelée Royale zur Vorbeugung und Linderung von Beschwerden.

 

Apitherapie ist seit mehreren Tausend Jahren bekannt und entwickelte sich aus Heilpraktiken verschiedener Kulturen. Im Mittelalter galt Honig als eines der bedeutendsten Heilmittel der Klostermedizin. Der Begriff API Therapie aus dem Griechischen: Apis= Biene; Therapie= Behandlung, Heilung) wurde vor allem durch den ungarisch- amerikanischen Arzt Dr. Bodog F eingeführt.

 

Propolis

Propolis ist ein harzartiges Sekret aus Pflanzensäften, Wachsen und Harzen das Bienen zur Abdichtung und Desinfektion ihres Stocks verwenden. Ihm werden antibakterielle, antivirale, antimykotische, entzündungshemmende, wundheilungsfördernde sowie antioxidative Eigenschaften zugeschrieben.

 

Bienenwachs

Bienenwachs ist ein von Bienen produziertes, natürliches Sekret, das dem Bau der Waben dient. Seit der Antike wird es für Salben, Cremes und Wundauflagen verwendet.

 

Gelée Royale

Gelée Royale ist das Drüsensekret der Arbeiterbienen und die ausschließliche Nahrung der Bienenkönigin. Gelée Royale ist reich an Proteinen, essenziellen Aminosäuren, B- Vitaminen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen.  In der Naturheilkunde stärkende und vitalisierende Eigenschaften zugeschrieben.

 

Honig

Honig hat einen hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) mit stark antibakterieller Wirkung aufweist und bei Husten und Halsschmerzen angewendet werden kann.

 

Blütenpollen

Blütenpollen entstehen, wenn Bienen beim Sammeln von Nektar Pollen an ihrem Haarkleid aufnehmen und in den Stock bringen. Blütenpollen sind richtige Kraftpakete und enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Mineralien und Spurenelemente sowie pflanzliche Proteine.

 Ernährung als Schlüssel zur Verzögerung der Hautalterung

Ernährung als Schlüssel zur Verzögerung der Hautalterung

Der Alterungsprozess der Haut kann auch durch vielfältige, gesunde Ernährung unterstützt werden. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Ernährungsfaktoren zentrale Prozesse der Hautalterung beeinflussen können, darunter beispielsweise Faltenbildung, Hautfeuchtigkeit oder die Barrierefunktion.

 

Besser essen, jüngere Haut?

Wissenschaftler führten einen systematischen Review mit Metaanalyse durch. Die Analyse fokussierte auf den Zusammenhang zwischen Bestandteilen der aufgenommenen Nahrung der Hautalterung.

Die Studie betrachtete folgende Nährstoffe:

 

  • Kollagen: z.B. aus tierischen Quellen wie Fischhaut, Rinderhaut
  • Lipide und Fettsäuren: z.B. Omega -3 aus fettem Meeresfisch wie Lachs oder Makrele, aus Leinöl, Chiasamen, Walnüssen
  • Polyphenole: z.B. aus grünem Tee, Beeren, dunkler Schokolade, Olivenöl, Trauben, Äpfeln
  • Carotinoide: z.B. aus Karotten, Tomaten, Süsskartoffeln, Spinat, Paprika
  • Präbiotika: z.B. aus ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Bananen, Vollkornprodukten
  • Probiotika: z.B. aus fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir Sauerkraut, Kimchi,
  • Vitamine: je nach Vitamin aus Obst, Gemüse, Nüssen, Vollkornprodukten, tierischen Produkten

 

Kombinierte Ernährungsinterventionen könnten Hautalterung entgegenwirken

 

Die Autoren sehen Forschungslücken, jedoch die Studienlage bereits jetzt eine vielfältige, beispielsweise mediterrane, Ernährung für eine bestmöglich alternde Haut.

 Einfluss von Alkohol auf das Demenzrisiko

Einfluss von Alkohol auf das Demenzrisiko

Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass jeglicher Alkoholkonsum das Risiko für Demenz erhöht, und widerlegen somit frühere Beobachtungsstudien, die moderaten Konsum als schützend einstufen.

 

Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Auftreten von Demenz?

Jedoch zeigte sich auch, dass Menschen, die eine Demenz entwickelten, im Verlauf ihren Alkoholkonsum reduzierten. Frühe kognitive Beeinträchtigungen können zu verringertem Alkoholkonsum führen. Was den vermeintlich schützenden Effekt von leichtem Trinken in Beobachtungsstudie erklären könnte!

 

Demenzrisiko nimmt mit steigendem Alkoholkonsum zu

Die genetischen Analysen fanden keinen Hinweis auf einen schützenden Effekt, vielmehr deuteten sie darauf hin, dass sich das Demenzrisiko mit steigendem Alkoholkonsum stetig erhöht. Die Reduzierung des Alkoholkonsums könnte folglich eine wichtige Strategie zur Demenzprävention sein.

 Durchtrainiert um jeden Preis?

Doping im Freizeitsport gefährdet die Gesundheit junger Männer

Durchtrainiert um jeden Preis?

Krafttraining für einen definierten muskulösen Körper: täglich im Fitnessstudio und machen für einen schnelleren Muskelaufbau auch vor Anabolika nicht halt. Es wird vor den gesundheitlichen Risiken solcher leistungssteigernden Substanzen gewarnt. Diese reichen von Herz- Kreislauf- Erkrankungen über psychische Störungen bis hin zu Unfruchtbarkeit.

 

Schätzungen zufolge nehmen 5 bis 15 Prozent der männlichen Fitnessstudio- Besucher muskelaufbauende Substanzen ein. Die Androgenrezeptoren finden sich überall im Körper, in fast allen Geweben- daher haben Steroide nicht nur Einfluss auf die Muskeln. Die Einnahme anaboler Substanzen greift massiv in den Hormonhaushalt ein. Das wirkt sich negativ auf zahlreiche Organe aus. Der Einfluss auf das Herz- Kreislauf- System ist hier besonders ausgeprägt: das Risiko für Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Erkrankungen des Herzmuskels oder einen plötzlichen Herztod steigt. Auch die Blutgerinnung kann gestört sein.

 

Auch andere Organsysteme wie Leber, Nieren oder das Reproduktionssystem sind betroffen. Viele Männer kommen erst dann in die ärztliche Beratung, wenn bereits gesundheitliche Probleme aufgetreten sind. Dabei steigen mit der Dauer des Konsums auch die Risiken für bleibende Schäden. Ein abruptes Absetzen der Anabolika kann zu erheblichen körperlichen und seelischen Beschwerden führen, da die Körpereigene Hormonproduktion Zeit benötigt, um sich zu erholen.

 Länger krankheitsfrei nach Darmkrebs mit Sportprogramm

Länger krankheitsfrei nach Darmkrebs mit Sportprogramm

Bewegung nach der Krebstherapie ist wichtig, aber wie effektiv ist sie wirklich?

Mit einem strukturierten Sportprogramm über 3 Jahre im Anschluss an eine Darmkrebs-OP und adjuvante Chemotherapie, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 889 Patienten ein signifikant längeres, krankheitsfreies Überleben. Die Daten, mit einer Nachbeobachtung über im Schnitt 8 Jahre, legen zudem ein längeres Gesamtüberleben mit Sport nahe.

 

Signifikant längeres krankheitsfreies Überleben, Hinweise auf längeres Gesamtüberleben

Demnach unterstützt ein strukturiertes Sportprogramm über 3 Jahre im Anschluss an Darmkrebs-OP und adjuvante Chemotherapie ein signifikant längeres krankheitsfreies Überleben. Die Daten, mit einer Nachbeobachtung über im Schnitt 8 Jahre, legen zudem ein längeres Gesamtüberleben nahe.

 Zuckrige Getränke erhöhen Depressionsrisiko bei Frauen

Zuckrige Getränke erhöhen Depressionsrisiko bei Frauen

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) liefert starke Hinweise darauf, dass zuckerhaltige Getränke die psychische Gesundheit beeinträchtigt vor allem bei Frauen. Dieser Effekt wird offenbar durch das empfindliche Mikrobioms des Darms vermittelt. Wer regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumiert, hat bekanntlich nicht nur ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit, Typ-2-Diabates, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, sondern auch ein erhöhtes Risiko für schwere depressive Störungen (MDD).

 

Bei Frauen, die regelmäßig zuckerhaltige Erfrischungsgetränke tanken, fanden die Forscher eine deutlich erhöhte Anzahl von Bakterien der Gattung Eggerth Ella im Darm. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Eggerth Hella häufiger bei Menschen mit Depression vorkommt. Die aktuellen Studien liefern nun den ersten überzeugenden Beweis dafür, dass dieses Bakterium möglicherweise eine vermittelnde Rolle spielt, als biologische Verbindung zwischen dem Konsum von Erfrischungsgetränken und der Entwicklung depressiver Symptome.

 

Bei Männern, die regelmäßig alkoholfreie Getränke konsumierten, fanden die Forscher weder eine Zunahme der Eggerth Ella noch einen Zusammenhang mit depressiven Symptomen. Es ist noch unklar, warum dieser Effekt nur bei Frauen auftritt. Hormonelle unterschiede oder geschlechtsbezogene Reaktionen des Immunsystems spielen möglicherweise eine Rolle. Die Forscher argumentieren daher, dass der Einfluss der Ernährung auf die psychische Gesundheit stärker in Bildungskampagnen, Pflegekonzepte und Präventionsprogramme intergiert werden sollte.

 Zeckenbiss: Vorsicht vor den Folgen

Zeckenbiss: Vorsicht vor den Folgen

Zecken können in Deutschland 2 Krankheiten auf den Menschen übertragen: FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), eine Form der Hirnhautentzündung, und Borreliose. Beide Erkrankungen brechen oft erst Tage oder Wochen nach dem Stich aus.

 

Zecken werden bereits aktiv, sobald die Temperatur über 8 Grad liegen –oft schon im Februar.

 

Warum ist FSME so tückisch?

Erste Beschwerden sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen – typische Anzeichen eines grippalen Infektes. Anschließend können die Viren eine Hirnhautentzündung mit starkem Krankheitsgefühl, hohem Fieber, Erbrechen und Nackensteifigkeit auslösen. Sicheren Schutz bietet Ihnen nur die vorbeugende Impfung bei Ihrem Hausarzt.

 

Was ist Borreliose?

Auslöser sind Bakterien. Typische Beschwerden der Borreliose sind Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen oder die Entzündung einzelner Gelenke.

 

Achten Sie auf diese Alarmzeichen, wenn Sie einen schmerzlosen runden Ring (Waderröte) um die Stichstelle herum entdecken:

  • Entzündung eines einzelnen großen Gelenks, z.B. eines Kniegelenks, mit Rötungen, Schwellung und Schmerzen
  • Das Bannwarth-Syndrom (beschreibt Empfindungsstörungen, die im Gesicht oder am Rücken auftreten können – sog. Neuroborreliose)

Diese Krankheitszeichen treten erst später auf.

 

Wie behandelt man die Borreliose?

Die rechtzeitige Einnahme von Antibiotika bringt die Borreliose meistens wieder gut unter Kontrolle.

 

So schützen Sie sich vor Zeckenbissen

Ausgeatmetes Kohlendioxid oder Schweiß zieht Zecken an. Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien Ihre Haut nach Spinnentieren ab.

 

Zeckenbiss: So reagieren Sie richtig

Entfernen Sie saugende Zecken sofort mit einer Pinzette oder Zeckenzange, desinfizieren Sie die Stichstelle sorgfältig mit Alkohol oder einem Desinfektionsmittel. Im Zweifelsfall ist ein Arztbesuch notwendig, weil Entzündungen drohen.

 Wie Fettgewebe unsere Blutgefässe verändert

neue Erkenntnisse zur Gefässgesundheit bei Übergewicht

Wie Fettgewebe unsere Blutgefässe verändert

Übergewicht spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie stark Blutgefässe geschädigt werden und zwar abhängig davon, wo sich das überschüssige Fett im Körper ansammelt.

 

In der Universität in Göttingen, konnten die Forschenden erstmals zeigen, dass das sogenannte weiße Fettgewebe in Bauch und Unterhautfett unterschiedlich auf Überernährung reagiert. In der Folge entstehen verschieden starke Schäden an den Blutgefässen – ein Prozess, der zu Entzündungen, gestörter Durchblutung und langfristig zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen kann.

 

Körperfett ist nicht gleich Körperfett

Die Studie liefert einen wichtigen Baustein zum besseren Verständnis, warum vor allem Bauchfett so gefährlich ist: In diesem viszeralen Fettgewebe kommt es bei Übergewicht zu einem Umbau der Blutgefässe, der Entzündungen und Funktionsstörung fördert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Gefäßveränderungen bei Fettleibigkeit früher einsetzen als bisher angenommen – und dass sie sehr unterschiedlich verlaufen, je nachdem wo sich das Fett ansammelt.

 Vitamin-D Mangel bei Psoriasis

Vitamin-D Mangel bei Psoriasis

Psoriasis ist eine chronisch – entzündliche Autoimmunerkrankung. Für eine rein Oberfläche (topische) Behandlung der Haut werden häufig Vitamin-D Derivate eingesetzt die antiinflammatorische und immunmodulierende Eigenschaft haben. Menschen mit Psoriasis hatten demnach im Durchschnitt ein dreifach erhöhtes Risiko für einen niedrigen Vitamin-D Spiegel im Vergleich zu gesunden Kontrollen. 

 

Deutlich höheres Risiko für Vitamin-D Mangel bei Psoriasis

Psoriasis-Patienten hatten nach der Analyse von über 19 Studien demnach ein höheres Risiko für einen Mangel an Vitamin D. Eine präventive oder begleitende Behandlung mit Vitamin-D bei Psoriasis sollte in weiteren Studien untersucht werden.

 Wetter und Luftqualität beeinflussen Migräne

Wetter und Luftqualität beeinflussen Migräne

Systematische Studien fanden, dass Wetterwechsel signifikante Trigger Faktoren für Migräne darstellen. Speziell Veränderungen in Temperatur und Luftdruck spielten dabei eine Rolle. Auch die Luftqualität beeinflusst Migräneanfälle. Feinstaub und weitere Luftschadstoffe erhöhten das Risiko. Allerdings ist Wetter hochkomplex mit vielen Faktoren, die eine Untersuchung schwierig gestalten.

 Viele unbekannte Schadstoffe in Kosmetika, Pflegeprodukte und Parfüms nachgewiesen

Viele unbekannte Schadstoffe in Kosmetika, Pflegeprodukte und Parfüms nachgewiesen

Die meisten untersuchten Produkte wie Lippenstiften, Wundcremes und Brustwarzencremes fanden die Wissenschaftlerinnen relevante Mengen an Schadstoffen. Welchen Effekt diese Schadstoffe genau auf den Menschen oder die Natur haben, ist schwer nachzuweisen. Denkbar sind ein Einfluss auf das Hautmikrobiom und den Körper, insbesondere wenn Sie über Wunden, Mikrorisse in der Haut, die zum Beispiel beim Rasieren entstehen können, oder Zahnfleischbluten direkt in die Blutbahn gelangen. Durch das Abwaschen könnten die Schadstoffe zudem Effekte auf Natur und Umwelt haben.

 

Studien zeigten auch, dass es vereinzelte Produkte gibt, die schon heute besser abschneiden so Prof. Morlock. Sie enthielten Produkte, die als frei von Mineralölrückständen gekennzeichnet waren. Dennoch ist es dringend nötig zu handeln, aufgrund der Vielzahl der betroffenen Kosmetika und Pflegeprodukte, von denen Verbraucherinnen und Verbraucher in der Regel täglich mehrere verwenden.

 Verjüngung durch Intervallfasten

Verjüngung durch Intervallfasten

Intervallfasten kann positive Effekte auf die menschliche Gesundheit haben. Dies wird insbesondere im Hinblick auf Alterung des Immunsystems, Darmmikrobiom und Stoffwechselgesundheit diskutiert. Das zeitbeschränkte Essen führte zu einem Anstieg entzündungshemmender Substanzen im Blut. Die Autoren sprechen zudem von einer Verjüngung von Immunsystem und Darmmikrobiom.

 

Darüber hinaus nahmen mehrere entzündungshemmende Bakterienstämme zu, wie z.B. Akkermansia und Rikenellaceae. Die Zusammensetzung der Darmmikrobiota, verjüngte sich zudem, so das Ergebnis, und entsprach nach dem Intervallfasten stärker den jüngeren Personen.

 

Die Autoren schließen, dass Intervallfasten nicht nur beim Abnehmen hilfreich ist, sondern auch zu einem jüngeren Immunsystem und Darmmikrobiom führen kann. Insgesamt zeigte die Intervallfastenintervention mehrere Anti-Aging-Effekte, die Menschen darin unterstützen könnten, gesunder zu altern.

 Verbindung zwischen oralem Mikrobiom und Bauchspeicheldrüsenkrebs

Verbindung zwischen oralem Mikrobiom und Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einer US-amerikanischen Kohortenstudie werden drei orale bakterielle Parodontitiserreger und Hefepilze mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs in Verbindung gebracht. Die Auswertung der Daten zeigte, dass drei orale bakterielle Paradontitiserreger (P gingivalis, E nodatum und P Micra) mit einem erhöhten Risiko für die Bauchspeicheldrüsenkrebs in Verbindung standen.

 

Ein bakteriomweiter Scan ergab acht orale Bakterien, die mit einem verringerten und 13 orale Bakterien, die mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs in Verbindung gebracht werden. Er zeige zudem erstmals, dass orale Pilze- eine Hefear der Gattung Candida, die natürlicherweise auf der Haut und im gesamten Körper vorkommt- bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eine Rolle spielen könnten. Die Forscher fanden orale Candida-Arten auch in Bauchspeicheldrüsentumoren von Patienten.

 

Darüber hinaus heben die Studienautoren die protektive Wirkung der häuslichen Mundhygiene hervor. "Es ist klarer den je, dass Zähneputzen und Zahnseide nicht nur dabei helfen können, Parodontitis vorzubeugen, sondern auch vor Krebs schützen können."

 Übergewicht: Warum die Ernährung gegenüber Bewegung eine grosse Rolle spielt

Übergewicht: Warum die Ernährung gegenüber Bewegung eine grosse Rolle spielt

Eine neue Analyse zeigt: Was wir essen, spielt mit Blick auf Übergewicht eine deutlich grössere Rolle, als wie viel wir uns bewegen.

 

Die Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Eine erhöhte Energiezufuhr spiele für die Übergewichtskrise eine etwa zehnmal so wichtige Rolle wie der Energieverbrauch.

 

Damit zeigt sich, dass das weit verbreitete Übergewicht in den Industrieländern nicht dadurch erklärt werden kann, dass die Menschen sich dort einfach nicht genug bewegen.

 

Hochverarbeitete Lebensmittel im Fokus

Im Verdacht hat das Forschungsteam viel mehr hochverarbeitete Lebensmittel wie etwa Wurst, Süßigkeiten oder Fertiggerichte.

 Studie zeigt klar: Fleischarme Diät senkt Krebsrisiko

Studie zeigt klar: Fleischarme Diät senkt Krebsrisiko

Vegetarier und Pesco-Vegetarier (bevorzugen Fisch) erkranken seltener an Krebs - zu diesem Ergebnis kamen britische Forscher.

 

Die Ergebnisse: Im Vergleich zu normalen Fleischessern erkrankten Teilnehmer, die pro Woche weniger als 5 Portionen rotes Fleisch oder Geflügel verzehren, zu 2% seltener an Krebs. Pesco-Vegetarier waren zu 10% seltener und Vegetarier sogar zu 14% seltener an Krebs erkrankt.

 

An Brustkrebs (nach den Wechseljahren) erkrankten Vegetarierinnen sogar zu 18% seltener als normale Fleischesser. Prostatakrebs trat sowohl bei Vegetariern (minus 31%) als auch bei Pesco-Vegetariern (minus 20%) seltener auf als bei normalen Fleischessern.

 

Fazit: Das ist doch ein überzeugendes Argument, um sich vorwiegend vegetarisch zu ernähren. Ernährungswissenschaftler empfehlen uns schon seit vielen Jahren, jeden Tag drei Portionen Gemüse und zweimal frisches Obst zu essen – das ist ein guter Anfang.

 Sport senkt das Risiko für Atemaussetzer in der Nacht

Sport senkt das Risiko für Atemaussetzer in der Nacht

Eine Schlafapnoe (apnoe= griechisch für Windstille) liegt vor, wenn in einer Stunde mehr als fünf Atemaussetzer auftreten, die jeweils mindestens zehn Sekunden andauern. Dadurch wir der Nachtschlaf empfindlich gestört. Häufige Folge ist eine starke Tagesmüdigkeit. Die Atemaussetzer steigern die Unfallgefahr und können zum Beispiel das Entstehen von Bluthochdruck sowie Schlaganfällen begünstigen.

 

Risikofaktoren für die Atemaussetzer sind Bewegungsmangel, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2, Rauchen und Asthma-Erkrankungen. US-Wissenschaftler haben die Zusammenhänge an fast 140.000 Teilnehmern untersucht.

 Spätes Essen ist mit gestörtem Glukosestoffwechsel verbunden

Spätes Essen ist mit gestörtem Glukosestoffwechsel verbunden

Unser Körper verarbeitet Nahrung je nach Tageszeit unterschiedlich und viele Stoffwechselprozesse sind morgens aktiver als abends. Der Stoffwechsel folgt der inneren Uhr. Dadurch verarbeitet unser Körper dieselbe Nahrung abhängig von der Tageszeit unterschiedlich, was zu tageszeitlichen Schwankungen im Glucosestoffwechsel und der Hormonausschüttung nach einer Mahlzeit führt.

 

Macht spätes Essen krank?

Bisherige Studien zeigen, dass spätes oder nächtliches Essen mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Früheres Essen fördert einen gesunden Stoffwechsel.

 

Menschen die Ihre Hauptkalorien früher im Tagesverlauf zu sich nahmen, hatten eine bessere Insulinempfindlichkeit. Die Studie belegt, dass verschiedenen Parameter des täglichen Essenszeitmuster bis zu 60% genetisch beeinflusst werden. Eine Verlagerung der Hauptkalorienaufnahmen auf frühere zirkadiane Zeiten könnt den Glucosestoffwechsel verbessern sowie vor Typ-2- Diabetes und Übergewicht schützen.

 So verändert Rauchen das orale Mikrobiom

So verändert Rauchen das orale Mikrobiom

Rauchen kann das orale Mikrobiom so beeinflussen, dass bestimmte Bakterien an Dominanz gewinnen und verschiedene orale sowie systematische Erkrankungen begünstigen.

 

Forschende untersuchten in einer Fall-Kontroll-Studie, das orale Mikrobiom von Rauchern und verglichen es mit dem von Nichtrauchern. Sie konnten deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung feststellen. Raucher wiesen im Vergleich deutlich mehr anaerobe, gramnegative Bakterien auf. Bei Rauchern wurden Fusobacterium und Campylobacter gefunden. Beide Bakterien sind häufig auch beim Fortschreiten von parodontalen Erkrankungen beteiligt.

 

Fazit: Rauchende haben ein pathogenreiches Mikrobiom.

Die Forschenden weisen darauf hin, dass auch Faktoren wie Ernährung, pH-Wert Veränderungen, Interaktionen zwischen Mikroorgansimen sowie unterschiedliche Orte der Probeentnahme die Ergebnisse beeinflusst haben können. Wir können schlussfolgern, dass die subgingivale Mikrobiota von Rauchern ein sehr vielfältiges, pathogenreiches, gramnegatives anaerobes Mikrobiom aufweist, das eher einer mit parodontal Erkrankungen assoziierten Gemeinschaft bei klinisch gesunden Personen entspricht. Rauchen kann die Dominanz bestimmter oraler Mikroorganismen und dadurch auch das Entstehen und Fortschreiten parodontaler Erkrankungen begünstigen.

 Simple Fiebermittel könne Metastasen zerstören

Simple Fiebermittel könne Metastasen zerstören

Fiebersenkende Schmerzmittel sind potenter als gedacht: Offenbar verhindern sie, dass Krebszellen unter dem Radar des Immunsystems durchschlüpfen. Wer jeden Tag eine kleine Menge einnimmt, kann sein Risiko senken, zum ersten Mal oder wiederholt an Krebs zu erkranken.

 

Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac – dass diese Medikamente nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch Entzündungen hemmen und Fieber senken, ist schon lange bekannt. Nun häufen sich aber die wissenschaftlichen Hinweise, dass noch mehr in Ihnen stecken könnte:

 

Mittel gegen Krebs

Am besten untersucht seien die Gegebenheiten beim Kolorektalen Karzinom sprich Dickdarmtumoren, was die Krebszellen besonders empfänglich gegenüber der ASS-Bremse macht: Sie tragen eine bestimmte Mutation namens PIK3CA. Da man das nun so genau weiss, könnte man Patienten auf diese Mutation testen und Ihnen nach ihrer Krebsoperation auf jeden Fall die Niedrigdosis-Dauertherapie mit Acetylsalicylsäure empfehlen. Es ist dieselbe Menge, die man auch Schlaganfallpatienten rät – 75 Milligramm pro Tag.

 Prävention von Autoimmunerkrankungen: Anhaltender Effekt von Omega 3 (selbst nach Absetzen)

Prävention von Autoimmunerkrankungen: Anhaltender Effekt von Omega 3 (selbst nach Absetzen)

Autoimmunerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, Psoriasis oder Autoimmun-Schilddrüsenerkrankungen betreffen eine Vielzahl von Menschen, mit steigenden Zahlen bei zunehmendem Alter.

 

Vitamin-D-Mangel ist seit langem als Risikofaktor für die Entwicklung einer Autoimmunerkrankung bekannt. Auch Omega-3 Fettsäuren, beispielsweise aus fetten Meeresfischen wie Lachs, zeigten sich in einer Vielzahl von Studien als vorteilhaft im Kontext solcher Erkrankungen. Dahinter stehen in beiden Fällen komplexe Einflüsse auf systemische Entzündungsprozesse.

 

Vitamin D und Omega-3- Fettsäuren dienen der Prävention von Autoimmunerkrankungen. Der protektive Effekt von Vitamin D geht allerdings nach dem Absetzen verloren, wohingegen Effekte von Omega-3 Fettsäuren über 2 Jahre anhalten

 

Der protektive Effekt von 2000 IU/Tag Vitamin D geht nach Absetzen der Nahrungsergänzung innerhalb von 2 Jahren verloren. Die Supplementierung mit 1 g/Tag Omega-3 Fettsäuren über 5 Jahre zeigte hingegen einen anhaltenden präventiven Effekt auf Autoimmunerkrankungen, der auch 2 Jahre nach Absetzen des Supplements bestehen blieb.

 Polyphenole – geballte Pflanzenkraft für Gesundheit & Wohlbefinden

Polyphenole – geballte Pflanzenkraft für Gesundheit & Wohlbefinden

Beeren Trauben, grüner Tee, Kräuter, Nüsse und Kakao bestechen nicht nur durch ihren intensiven Geschmack, sondern sind zudem reich an sogenannten Polyphenolen, die biologisch gesehen wahre Multitalente sind.

 

Dieser Text erklärt genau, was Polyphenole sind, wie sie wirken und welche potenziellen Gesundheitsvorteile sie bieten können – von Herz und Gehirn bis zum Darm und Immunsystem.

 

  • Ponyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe: kommen beispielsweise in Obst, Gemüse, Tee, Caffè und Kakao vor
  • Antioxidativer Zellschutz: Das kann dem Organismus dabei unterstützen, Alterungsprozesse zu verlangsamen und chronischen Krankheiten vorzubeugen.
  • Entzündungshemmend & immunmodulierend
  • Vielfältige Gesundheitsvorteile
  • Einfache Integration& Ergänzung

 

Auch wenn die Polyphenole keine Vitamine sind, können sie einen bislang unterschätzten Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. So werden ihnen antioxidative, entzündungshemmende, cholesterinsenkende oder immunmodulierende Wirkungen zugeschrieben. Dadurch erleiden die Zellen weniger Schäden und es besteht ein insgesamt geringeres Entzündungsniveau im Körper. Einige Polyphenole haben sogar immunmodulierende Eigenschaften, d.h. sie unterstützen eine gesunde Immunreaktion.

 

Positive Effekte auf den Stoffwechsel

Einige Polyphenole können die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin verbessern und den Blutzuckerspiegel regulieren. Gleichzeitig zeigen sie Cholesterinsenkende Effekte, indem sie die Oxidation von LDL-Cholesterin verhindern.

 

Einfluss auf das Mikrobiom (Darmflora)

Sie helfen, den Cholesterinspiegel im Lot zu halten.

 Die eigene Zahnbürste als Hotspot der Artenvielfalt

Die eigene Zahnbürste als Hotspot der Artenvielfalt

Nicht nur tropische Regenwälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt, sondern auch die eigene Zahnbürste. Die Zahl bestimmter Mikroben darauf lässt Forscher staunen. Es gibt dort auch eine immense Vielfalt an Viren.

 

Proben von Duschköpfen und Zahnbürsten in den USA enthielten demnach mehr als 600 verschiedene Viren. Jeder Duschkopf und jede Zahnbürste ist wie eine eigene kleine Insel.

 

Ungefährlich für Menschen

Die gute Nachricht: Die Viren sind nicht für Menschen gefährlich, sondern attackieren Bakterien und vermehren sich darin. Solche sogenannten Bakteriophagen werden verstärkt zur Behandlung antibiotikaresistenter Bakterieller Infektionen erforscht. Es genüge, regelmässig seine Zahnbürste zu wechseln. Auch speziell antimikrobielle Zahnbürsten seien nicht nötig. Mikroben sind überall, und die grosse Mehrheit von Ihnen macht uns nicht krank.

 Mundschutz- am besten individuell

Mundschutz- am besten individuell

Ein Mundschutz bei folgenden Sportarten empfehlenswert:

  • Baseball
  • Basketball
  • Boxen und andere Kampfsportarten
  • Eishockey und Feldhockey
  • Fussball
  • Handball
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Hinweis: Je nach Sportart gibt es unterschiedlich starke Schienen

 

Eine optimale Maßnahme zum Schutz vor Zahnverletzungen beim Sport ist ein individuell angefertigter Mundschutz. Dazu fertigt Ihr Zahnarzt einen Scan an und auf dieser Basis wird dann vom Zahntechnikermeister ein Schutzschiene aus unterschiedlichen Kunststoffen hergestellt. Ein- oder mehrfarbig, mit Aufdruck, Text, Bildern oder Symbolen – so wird aus einem Schutz ein trendiges Sportgerät.

 

Damit sinkt die Verletzungsgefahr bis zum Faktor 60 – es lohnt sich also unbedingt, hier individuell vorzugehen und nicht einfach irgendeine Schiene aus dem Sportgeschäft zu nehmen, die dann nicht richtig passt und einen eingeschränkten Schutz bietet.

 Mikroplastik könnte Antibiotikaresistenz begünstigen

Mikroplastik könnte Antibiotikaresistenz begünstigen

Bakterien, die Mikroplastik besiedeln, entwickeln schneller Antibiotikaresistenzen, zeigt eine US-Studie, die diesen Effekt für E.coli, verschiedene Kunststoffe und Granulatgrößen untersuchte. Eine Untersuchung der MedUni Wien hat gezeigt, dass Kunststoffe wie Nylon aber auch Polystyrol, eine starke Bindung an das Breitbandantibiotikum Tetracyclin aufweisen, im Blut mit dem Präparat interagieren und so das Risiko von Resistenzen erhöhen.

 

Die Tatsache, dass Mikroplastik überall um uns herum vorhanden ist, und noch mehr in verarmten Gegenden, in denen die sanitären Einrichtungen begrenzt sind, ist ein bemerkenswerter Teil dieser Beobachtung.

 

Die Kunststoffe bieten den Bakterien eine Oberfläche, auf der sie sich festsetzen und ansiedeln können. Sobald sich die Bakterien an einer Oberfläche festgesetzt haben, bilden sie einen Biofilm. Obwohl Bakterien auf jeder Oberfläche Biofilme bilden können, beobachten Gross und ihr Team, dass Mikroplastik die bakteriellen Biofilme so stark auflud, dass die Medikamente den Schutzschild nicht durchdringen konnten, wenn Antibiotika zu der Mischung hinzugefügt wurden.

 

Die Studie zeigt, dass das Vorhandensein von Kunstoffen viel mehr bewirkt, als nur eine Oberfläche für die Bakterien zu bieten – sie führen tatsächlich zur Entwicklung von resistenten Organsimen.

 Mikroplastik ist überall

Mikroplastik ist überall

Seit den 1950er-Jahren ist die weltweite Kunststoffproduktion regelrecht explodiert. Dabei gelangen mikroskopisch kleine Plastikpartikel, sogenannte Mikro- und Nanoplastikpartikel, in die Umwelt. Sie entstehen beim Abbau größerer Kunststoffteile und sind mittlerweile nahezu überall nachweisbar: am Meeresgrund in über 10.000 Meter Tiefe, in den Gletschern das Himalayas- und sogar in den Wolken.

 

Mikroplastik im Körper: Ein unterschätztes Risiko?

Diese winzigen Partikel gelangen über verschiedene Eintrittspforten wie Lunge, Darm oder Haut in den Körper. Auch die chemische Zusammensetzung der Mikroplastik-Partikel bereitet Forschern Sorgen. Viele dieser Teilchen enthalten toxische Substanzen oder nehmen Schadstoffe aus ihrer Umgebung auf.

 

Wasser, Bier und Limonade sind teils stark belastet

Ein wesentlicher Aufnahmeweg von Mikroplastik beim Menschen sind Lebensmittel, speziell Getränke. Untersuchungen haben belegt, dass Leitungs- als auch Flaschenwasser sowie zahlreiche Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Fleisch, Eier, Tee oder Reis mit Mikroplastik belastet sein können.

 

Getränke aus Glasflaschen sind stark belastet

Ausgerechnet Glasflaschen, die als umweltfreundliche und saubere Alternative zu Plastikflaschen gelten, wiesen teils deutlich höhere Mikroplastikwerte auf als ihre Pendants aus Kunststoff oder Metall. Wie kann das sein?

 

Wahrscheinlich entstehen die Partikel durch mechanische Reibung während der industriellen Lagerung und des Abfüllprozesses. Die dabei freigesetzten Kunststoffpartikel können schließlich in das Getränk gelangen.

 

Mikroplastik ist allgegenwärtig- doch das Risiko bleib unklar

Mikroplastik ist inzwischen allgegenwärtig. Wie gefährlich diese Partikel tatsächlich für die menschliche Gesundheit sind, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Es fehlen belastbare toxikologische Langzeitdaten.

 Metalle erhöhen Demenzrisiko

Metalle erhöhen Demenzrisiko

Metalle wie Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink sowie nicht-essentielle Metalle wie Kadmium, Quecksilber und Nickel können sich ungünstig auf die Hirnfunktion auswirken. Von nicht-essentiellen Metallen weiß man z.B., dass sie die Regulation essentieller Metalle stören können, was zu vermehrter Freisetzung von freier Neuroinflammation führt. Dies könnte auch zu einer verstärkten Ablagerung von Amyloid-ß und Hyperphosphorylierung von Tau-Protein beitragen, die charakteristischen Merkmale einer Alzheimer-Demenz.

 

Demenzrisiko um 71% erhöht

Insgesamt wurde für die neun untersuchten Metalle eine Erhöhung des Demenzrisikos um 71% festgestellt - unabhängig vom AoE4-Status. Am deutlichsten war dies bei erhöhten Uranwerten (+46%), gefolgt von Arsen und Zink mit einem um 33% erhöhten Risiko. Cadmium, Kobalt, Kupfer und Wolfram erhöhten das Risiko moderat um 16%.

 Melatonin positiv bei MS

Melatonin positiv bei MS

Der reduzierte körpereigene Melatonin Spiegel steht bei Personen mit Multipler Sklerose (MS) in Zusammenhang mit Fatigue und Schmerzen, die das Gleichgewicht, die Körperhaltung und die Muskelkraft nachteilig beeinflussen. Die Einnahme von Melatonin kann sowohl schmerzlindernd als auch gegen Fatigue wirken.

 

Melatonin schmerzlindernd und gegen Fatigue bei MS – auch gut für die Balance?

Die vorliegende Studie ermittelte die Sicherheit und Wirksamkeit einer nächtlichen Einnahme von Melatonin mit Blick auf das dynamische Haltungsgleichgewicht und Muskelkraft in den unteren Extremitäten bei Patienten mit MS am nächsten Morgen.

 

Verbesserung von dynamischen Haltungsgleichgewicht und Muskelkraft

Diese Pilotstudie zeigte somit, dass die Einnahme von Melatonin positive Effekte auf das dynamische Haltungsgleichgewicht und die Muskelkraft der unteren Extremitäten hat. Dies könnte auf die schmerzlindernden Effekte sowie auf die Linderung der Fatigue zurückzuführen sein, die bei den Teilnehmenden mit MS ebenfalls beobachtet werden konnten, vermuten die Autoren.

 Mehr Gehen, weniger Schmerzen im Rücken

Mehr Gehen, weniger Schmerzen im Rücken

Schon ein täglicher Spaziergang kann sich lohnen: Eine norwegische Studie zeigt, dass gehen das Risiko für chronische Rückenschmerzen deutlich senken kann.

 

Wer täglich zu Fuß unterwegs ist, hat ein geringeres Risiko, chronischer Schmerzen im unteren Rücken zu entwickeln. Das zeigt eine große norwegische Langzeitstudie, die im Fachjournal, JAMA Network Open erschienen ist. Demnach war das Risiko für chronische Rückenschmerzen bei Menschen, die mehr als 100 Minuten täglich gingen, um 23 Prozent niedriger als bei jenen mit weniger als 78 Gehminuten pro Tag.

 

Die Forschenden schließen daraus, dass es für die Rückengesundheit wichtiger ist, wie viel man sich zu Fuß bewegt, und weniger wie schnell man geht.

 Krebsrisiko lässt sich um bis zu 40 Prozent senken

Krebsrisiko lässt sich um bis zu 40 Prozent senken

Keine Zigaretten mehr, gesundes Essen: Wer durchhält, profitiert davon nicht nur direkt gesundheitlich. Auch das Risiko für verschiedene Krebsarten lässt sich stark beeinflussen.

 

Die Risikofaktoren für ein Krebsleiden lesen sich wie eine Liste der gängigsten Gewohnheiten. In einer Studie der American Cancer Society lautet die Reihenfolge so: Zigaretten, Übergewicht, Alkohol, zu wenig Sport, Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse sowie zu wenig Ballaststoffe und Kalzium.

 

Dabei sei es nie zu spät für einen gesünderen Lebenswandel. Je früher man mit etwas aufhört, desto früher reduziert man sein Risiko sagt Mons. Zur Wahrheit gehöre aber auch: Selbst eine Person, die komplett Gesund lebt, kann an Krebs erkranken. Doch das Risiko, dass im Körper was falsch läuft, steigt bei Personen die ungesund leben.

 Krankenhausessen ist ungesund und umweltschädlich

Krankenhausessen ist ungesund und umweltschädlich

Laut einer Studie gibt es zu wenig Gemüse, Obst und Vollkorn, dafür zu viel Weissmehlprodukte, Zucker, Salz gesättigte Fette und rotes Fleisch.

 

Die Mahlzeiten enthielten in allen untersuchten Einrichtungen deutlich weniger als die empfohlene Tagesmenge essentieller Nährstoffe wie Folsäure, Kalium und Vitamin B6. In Pflegeheimen kam zudem noch eine unzureichende Eiweissversorgung.

 

Ungesunde Ernährung sei eine Hauptursache chronischer Erkrankungen.

 Kalorien zählen statt Sport treiben?

Was bringt Figur und Gesundheit mehr?

Kalorien zählen statt Sport treiben?
  • Weltweit sind über eine Milliarde Menschen fettleibig- auch in der Schweiz sind viele betroffen
  • Eine neue Studie zeigt: Zu viele Kalorien sind die Hauptursache für starkes Übergewicht
  • Bewegungsmangel spielt laut den Forschenden eine viel kleinere Rolle
  • Hoch verarbeitet Lebensmittel wie Wurst oder Fertiggerichte könnten ein weiterer wichtiger Faktor sein
  • Bewegung bleibt trotzdem wichtig für die Gesundheit, auch wenn sie beim Abnehmen weniger hilft als gedacht

 Kaffee kann das Risiko für manche Krebsarten senken

Kaffee kann das Risiko für manche Krebsarten senken

Wer regelmässig Kaffee trinkt, hat laut einer aktuellen Studie ein niedrigeres Risiko für bestimmte Krebsarten im Kopf- und Halsbereich. Das zeigt die Untersuchung eines internationalen Forschungsteams. Entscheidend ist demnach allerdings die Menge.

 

Ein Kaffee am Morgen, ein Espresso gegen das Mittagstief, ein Cappuccino am Nachmittag–für viele gehört das zum Alltag.

 

Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie?

Die Analyse zeigt: Wer täglich mehr als vier Tassen koffeinhaltigen Kaffee trinkt, hat insgesamt ein um 17 Prozent niedrigeres Risiko, an Krebs im Kopf- und Halsbereich zu erkranken. Besonders auffällig ist der Effekt in der Studie bei Krebs im unteren Rachenbereich (minus 41 Prozent) und in der Mundhöhle (minus 30 Prozent).

 

Warum könnte Kaffee schützen?

Die Forschenden vermuten, dass weniger das Koffein selbst, sondern andere Inhaltsstoffe von Kaffee eine Rolle spielen. Bioaktive Substanzen, die eine krebshemmende Wirkung haben könnten.

 

Kaffee enthält unter anderem Polyphenole, Chlorogensäuren, Trigonellin, Cafestol und Kahweol. Diese Stoffe könnten entzündungshemmend wirken und Zellschäden verhindern, was vor Krebs schützen könnte.

 

Die Forschenden betonen, dass weitere Untersuchungen nötig sind, um die genauen Mechanismen zu verstehen. Auch Unterschiede zwischen verschiedenen Kaffeesorten wurden nicht erfasst und sollen nun weiter untersucht werden.

 Hormone als Trigger der Mundgesundheit

Hormone als Trigger der Mundgesundheit

Chronische Entzündungen wie Gingivitis, Parodontitis und Stomatitis sind das Ergebnis einer nachhaltigen Störung des oralen Mikrobioms. Besonders die Geschlechtshormone wirken nicht nur auf ihren eigentlichen Zielorgane, sie modulieren auch den Stoffwechsel des Zahnhalteapparats.

 

Kritisch für die Mundgesundheit sind vor allem die Phasen großer Hormonumstellungen wie Pubertät, Schwangerschaft und Postmenopause. Die Gewebe der Mundhöhle werden verletzlicher und die Zusammensetzung der oralen Mikrobioms unterliegt hormonell bedingten Veränderungen.

 

Wachstumsreize auf die Zellen des Weichgewebes können zu einer Hyperplasie der Gingiva und damit zur Bildung von Pseudo-Zahnfleischtaschen führen. In dieser Zeit kommt es zu einer verstärkten subgingivalen Plaque Retention und erhöhte Blutungsbereitschaft des Zahnfleisches.

 

Schwangerschaft und orale Entzündung

Bei fast allen Schwangeren kommt es zu einer östrogenbedingt vermehrten Ausschüttung proinflammatorischer Mediatoren bei gleichzeitiger Hemmung protektiver Zytokine.

 

Klimakterium und Postmenopause

Auch ein Absinken des Hormonspiegels wirkt sich auf sämtliche mit entsprechenden Rezeptoren ausgestatteten Gewebe aus. Oft verschlechtert sich nach der Menopause eine vorbestehende Parodontitis. Auch die Speichel Produktion wird reduziert, was zu Mundtrockenheit führt. Die Zusammensetzung des ortsständigen Mikrobioms ändert sich. Der Postmenopausale Mangel an Östrogen ist die häufigste Ursache für Osteoporose.

 

Kortison verändert das orale Mikrobiom

Der bei depressiven Patienten manifeste Serotoninmangel führt zu einer verstärkten Freisetzung von Stresshormonen. Bei deren Abbau entstehen entzündungsfördernde freie Radikale.

 

Fehlfunktion der Schilddrüse

Verstärkte Blutungsneigung, erhöhte Infektionsgefahr und schlechte Wundheilung machen solche Patienten zu Risikopatienten. Zudem erfordert die Grunderkrankung eine möglichst stressfreie Behandlung.

 Hoher Konsum von zuckergesüssten Getränken mit Mundhöhlenkrebs assoziiert

Hoher Konsum von zuckergesüssten Getränken mit Mundhöhlenkrebs assoziiert

Wer oft zuckerhaltige Getränke konsumiert, hat auch in jungen Jahren ein höheres Risiko für Mundhöhlenkrebs, und zwar unabhängig vom Tabak- und Alkoholkonsum.

 

Das ein hoher Konsum von zuckergesüßten Getränken (SBB) schon länger mit gastrointestinalen Krebsarten in Verbindung gebracht wird, untersuchten sie erstmals den Zusammenhang mit Mundhöhlenkrebs.

 

Bei Beschränkung auf Nichtraucher oder leichte Raucher und Nichttrinker oder leichte Trinker war das Mundhöhlenkrebs- Risiko um das 5,46-Fache erhöht.

 

Ein Getränk pro Tag kann das Risiko verfünffachen

Das SSB-Konsum wurde quantifiziert durch die Häufigkeit des Konsums, die von weniger als einem Getränk monatlich bis zu einem oder mehreren SBB täglich reicht.

 Zufuhr von Transfettsäuren erhöht Diabetesrisiko

Zufuhr von Transfettsäuren erhöht Diabetesrisiko

Eine hohe Zufuhr von trans-Fettsäuren steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Diabetesrisiko. Zum Schutz vor Diabetes sollte der Verzehr von trans-Fettsäuren daher am besten so niedrig wie möglich sein.

 

In Tiermodellen konnte zudem gezeigt werde, dass hohe Mengen an trans-Fettsäuren eine Insulinresistenz begünstigen können. Von einer Insulinresistenz spricht man, wenn die Zellen des Körpers nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin ansprechen. Die Insulinresistenz ist eine bedeutsame Vorstufe für eine Diabeteserkrankung.

 

Einige Lebensmittel können allerdings auch heute noch nennenswerte Mengen an trans-Fettsäuren enthalten. Dazu gehören Back- und Süsswaren, Frittierte Kartoffelprodukte und Fertiggerichte wie Pizza.

 

Es zeigte sich, dass Personen mit der höchsten Zufuhr von trans- Fettsäuren im Vergleich zu den Personen mit der niedrigsten Zufuhr von trans-Fettsäuren eine drastisch erhöhtes Diabetesrisiko auswiesen.

 

Die Studie zeigt damit auf, dass eine hohe Zufuhr von trans-Fettsäuren im Zusammenhang mit einem erhöhten Diabetesrisiko steht. Zum Schutz vor Diabetes sollte der Verzehr von trans-Fettsäuren daher am besten so niedrig wie möglich sein.

 Grüner Tee: Geringeres Prostatakrebsrisiko?

Grüner Tee: Geringeres Prostatakrebsrisiko?

Catechine aus grünem Tee zeigten die höchste Wahrscheinlichkeit für präventive Wirksamkeit. Andere Substanzen zeigten nur geringe oder gegenteilige Effekte. Die Autoren schlussfolgerten, dass keine abschliessende Empfehlung für Antioxidantien zur Prostatakrebsprävention gegeben werden kann.

 

Die Metaanalyse über 14 Studien mit insgesamt 73365 Teilnehmern zeigte, dass Catechine (sekundäre Pflanzenstoffe) aus grünem Tee mit der höchsten Wahrscheinlichkeit verbunden waren, im Vergleich zu Placebo eine präventive Wirkung gegenüber Prostatakrebs zu entfalten. Auf Platz zwei und drei lagen Vitamin D und Vitamin B6.

 Gesunder Lebensstil

Gesunder Lebensstil

In den letzten 150 Jahren hat sich die Lebenserwartung verdoppelt, auch wenn diese Kurve abflacht. Was allerdings besonders dramatisch ist – Die Gesundheitsspanne ist deutlich kürzer als die Lebensspanne.

 

Epigenetik-Brücke – zwischen Lebensstil und Zellgesundheit

Sie bestimmen

  • Welche Gene aktiv sind
  • Welche Gene stumm bleiben
  • Wie stark sie wirken
  • Und wann sie ein- oder ausgeschaltet werden

Sie ist formbar, lernfähig und reagiert auf deinen Lebensstil: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Gedanken und Stress.

 

Was du konkret tun kannst – Lebensstil für Longevity

Bewegung-Zellgesundheit durch Aktivität

  • Bewegung aktiviert Autophagie (zelluläre Reinigung)
  • Sie steigert Mitochondrienzahl und Energieprodukt
  • Sie reguliert Entzündungs- und Stresshormone
  • Und verbessert sie die Expression von Reparaturgene

 

Ernährung- Information für die Gene

  • Mediterrane Kost mit viel Gemüse, gesunden Fetten, Fisch, Hülsenfrüchten
  • Fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Sauerkraut, Kefir) zur Mikrobiomstärkung
  • Verzicht auf raffinierte Zucker und Fast-Food

 

Schlaf & Erholung – nachts ist Reparaturzeit

  • Tägliche Mini-Pausen (5-10 Min) mit Atemübungen, Meditation oder Waldbaden – einfach mal Rausgehen!
  • Soziale Interaktion und Verbundenheit als Stresspuffer
  • Achtsames Zeitmanagement macht weniger Reizüberführung und mehr Zellruhe

 

Mikrobiom stärken- das Betriebssystem im Darm

  • Ausreichend Ballaststoffe (30-40g täglich) aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen
  • Probiotika & Präbiotika regelmässig in Mahlzeiten integrieren
  • Vielfalt ist Trumpf, denn je bunter dein Teller, desto diverser dein Mikrobiom

 Fluglärm lässt Herzinfarktrisiko abheben

Fluglärm lässt Herzinfarktrisiko abheben

Herz-Kreislauf Risiken erhöhen sich, bei steigendem Lärmpegel. Fluglärm wird zudem mit kardiometabolischen Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes und Bluthochdruck in Verbindung gebracht.

 

Den Studienautorinnen und Autoren zufolge, seien Ergebnisse für die nächtliche Exposition besonders deutlich ausgefallen.

 

Andere Faktoren, die durch die Stressreaktion auf Fluglärm ausgelöst werden könnten, sind Schlafstörungen, Entzündungen und Arteriosklerose, sagt der Erstautor Dr. Constantin-Cristian Topriceanu vom University College London (Großbritannien.)

 

Es gibt derzeit in vielen Ländern, darunter Europa und die USA, außer den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und der Europäischen Umweltagentur keine gesetzlichen Grenzwerte für die Lärmbelastung. Es sei unwahrscheinlich, dass Grenzwerte eingehalten würden.

 

Fazit

Menschen, die in der Nähe von Flughäfen leben und viel Fluglärm ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko für Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfälle.

 Erhöhtes Krebsrisiko durch Magenkeim

Erhöhtes Krebsrisiko durch Magenkeim

Heliobacter pylori (H. Pylori) ist ein für die Besiedlung des Magen-Darm-Trakts bekanntes pathogenes Bakterium. H. pylori gilt als wichtiger Risikofaktor für Magenkrebs.

 

Darüber hinaus gilt H.pylori als möglicher Auslöser einer Reihe weiterer Krebserkrankungen ausserhalb des Magens, extraintestinaler chronischer Entzündungsprozesse und Autoimmunerkrankungen.

 

Höheres Krebsrisiko mit H.pylori ohne Eradikation, geringeres Lungenkrebsrisiko nach Eradikation

Die Analyse über Personen in Deutschland mit und ohne H.pylori-Infektionen zeigte somit ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen bei Menschen mit H.pylori, aber auch die Chance mit der Eradikation des Magenbakteriums das Krebsrisiko zu reduzieren. Dies betraf besonders Lungenkrebs.

 Bessere Schlafqualität durch Lichttherapie

Bessere Schlafqualität durch Lichttherapie

Eine ergänzende Behandlung mit hellem Licht kann zur Verbesserung der wahrgenommen Schlafqualität bei Patienten in antidepressiver Therapie beitragen, zeigte eine randomisierte Studie mit 100 Teilnehmern.

 

Signifikant bessere Schlafqualität mit ergänzender Lichttherapie

Die Studie demonstrierte somit die ergänzende Behandlung mit hellem Licht als therapeutische Strategie bei Patienten mit Depression zur Verbesserung der wahrgenommenen Schlafqualität. Die Ergebnisse zeigen, so die Autoren, die Bedeutung der subjektiven Schlafqualität für die klinische Einschätzung der Depression auf. Welche Rolle dies auf die langfristigen Therapieerfolg hat, sollen weitere Studien untersuchen, die zudem objektive Schlafmessungen vornehmen und Patienten mit anderen Antidepressiva einschliessen.

 

Depression: Positive Auswirkungen von Yoga auf Wechseljahresbeschwerden

Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden.

 Dunkle Schokolade gegen Diabetes?

Dunkle Schokolade gegen Diabetes?

Unterschiedliche Schokoladensorten – dunkle- versus Milchschokolade – bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Dies zeigt eine Analyse mit insgesamt über 111.654 Personen. Das Risiko für Typ-2- Diabetes sank mit regelmässig gegessener dunkler Schokolade, der Konsum von Milchschokolade war hingegen mit einer langfristigen Gewichtszunahme verbunden.

 

Dunkle Schokolade hat einen hohen Kakaoanteil (50 – 80% Kakao) und einen hohen Gehalt an Flavanolen (durchschnittlich 3,65mg/g). Flavanole sind bekannt für Ihre antioxidativen Wirkungen. Milchschokolade enthält im Vergleich zu dunkler Schokolade weniger als ein Fünftel der Flavanole (durchschnittlich 0,69mg/g), hat einen geringeren Kakaoanteil (35%) sowie einen höheren Zuckergehalt.

 

Hoher Kakaoanteil in Schokolade bietet viele Vorteile – auch für Diabetes. Dunkle Schokolade reduziert Diabetesrisiko, Milchschokolade macht dicker.

Ein erhöhter Verzehr von dunkler Schokolade, aber nicht von Vollmilchschokolade, war mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden. Umgekehrt war ein erhöhter Verzehr von Milchschokolade, aber nicht von dunkler Schokolade, mit einer langfristigen Gewichtszunahme verbunden.

 Der Umstieg auf E-Zigaretten gefährdet Ihre Gesundheit – Wie Sie sich schützen

Der Umstieg auf E-Zigaretten gefährdet Ihre Gesundheit – Wie Sie sich schützen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Vaping als auch das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, sowie der Konsum von E-Zigaretten potenziell schädlich für die Gesundheit sind. Es ist immer am besten, das Rauchen in jedweder Form zu vermeiden, um das Risiko für gesundheitliche Probleme zu minimieren – harmlos ist das Vaping aus meiner Sicht keinesfalls.

 

E-Zigaretten werden oft als weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten wahrgenommen. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass viele Raucher letztendlich sowohl herkömmliche Zigaretten als auch E-Zigaretten konsumieren, manchmal sogar in größerer Gesamtmenge.

 

Das Rauchen von E-Zigaretten führt zu Schädigungen der Lunge, des Herzens und des Gehirns und verursachen schon bei geringem Konsum die Funktionalität der Blutgefässe die verschlechtert wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die psychische Abhängigkeit von Zigaretten.

 

Soziale Medien spielen eine entschiedene Rolle bei der Verbreitung des Vapens unter Jugendlichen. Sie bieten eine Plattform, auf der das Vapen als modern und cool dargestellt wird.

 Depression im Blut nachweisbar?

Depression im Blut nachweisbar?

Wie chronischer Stress das Immunsystem schneller altern lässt und wie das mit Depressionen im Zusammenhang steht, erforscht Dr. Karin de Punder, Institut für Psychologie, Universität Innsbruck.

Klinische Biomarker, also objektive Marker, gibt es bisher nicht.

 

Stress und Zellalterung

Chronischer Stress – etwa durch andauernde psychosoziale Belastung oder traumatische Erfahrungen – stehen mit einer beschleunigten biologischen Alterung in Zusammenhang.

 

  • Veränderungen der Stressaktivität (Sensibilität der Kortisol Rezeptoren sinkt)
  • Vermehrte Entzündung (low-grade Inflammation) durch chronische Überaktivität des angeborenen Immunsystems

 

Die Forschungen zeigen auch: Ein leicht erhöhter CRP-wert von über 1 mg/l im Blut ist zwar kein Indiz für eine bestehende Infektion, könnte aber dennoch auf ein Problem hindeuten, dass mit niederschwelligen, chronischen Entzündungen in Zusammenhang steht.

 Depression – Positive Auswirkung von Yoga auf Wechseljahrbeschwerden

Depression – Positive Auswirkung von Yoga auf Wechseljahrbeschwerden

Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbessert sich durch Yoga – Interventionen.

 

Chinesische Wissenschaftler führten nun eine systematische Wirksamkeit von Yoga bei der Verbesserung von Wechseljahrbeschwerden durch. Dabei betrachteten die Symptome wie Hitzewallungen, depressive Symptome, Angstzustände, Schlafqualität, Body-Mass-Index, erhöhten systolischen oder diastolischen Blutdruck und die Lebensqualität bei Frauen in den Wechseljahren.

 

Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen Yoga und der üblichen Behandlung in Bezug auf Hitzewallungen beobachtet.

 

Yoga verbessert häufige Wechseljahrbeschwerden

Yoga verbessert laut der Autoren folgende Wechseljahrbeschwerden bei Frauen in den Wechseljahren: Schlafqualität, Angstzustände, depressive Symptome, den Body-Mass-Index, den systolischen und diastolischen Blutdruck.

 Biologische Prophylaxe

Biologische Prophylaxe

Die natürliche Prophylaxe zielt darauf ab, die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch schonend zu fördern und gleichzeitig den Körper vor den schädlichen Auswirkungen chemischer Substanzen zu schützen. Hierbei werden traditionelle Heilmethoden und moderne Zahnmedizin kombiniert.

 

Sanfte Alternativen für Zuhause und die Praxis

Viele biologische Zahncremes verzichten auf Fluorid und setzen stattdessen auf pflanzliche Extrakte wie Pfefferminze, Salbei oder Kamile, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Mineralische Inhaltsstoffe wie Kieselsäure sorgen für eine schonende Reinigung und unterstützen die Remineralisierung des Zahnschmelzes. Natürliche Mundspülungen enthalten oft Kräuterextrakte wie Teebaumöl, Myrrhe oder Eukalyptus, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken.

 

Ölziehen: Ein bewährtes Verfahren der Naturheilkunde

Das Ölziehen ist eine alte Methode aus der ayurvedischen Medizin und ein fester Bestandteil der biologischen Prophylaxe. Dabei wird ein pflanzliches Öl wie Kokos-, Sesam- oder Sonnenblumenöl mehrere Minuten im Mund hin- und herbewegt. Das Öl bindet Bakterien und Giftstoffe, die anschliessend ausgespuckt werden. Dies kann Entzündungen lindern das Zahnfleisch stärken und eine gesunde Mundflora fördern.

 

Stressmanagement und Mundgesundheit

Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen und zu Zahnfleischerkrankungen führen. Viele Menschen neigen bei Stress zum Zähneknirschen (Bruxismus), was den Zahnschmelz schädigen und Kieferprobleme verursachen kann. In der natürlichen Prophylaxe wird daher Stressmanagement grossgeschrieben.

 

Die Rolle der Zungenreinigung in der Mundhygiene

Eine regelmässige Zungenreinigung mit einem natürlichen Zungenreiniger aus Edelstahl oder Kupfer ist eine einfache und effektive Methode. Am besten wird die Zungenreinigung morgens nach dem Aufstehen durchgeführt, gefolgt vom Ölziehen.

 Krafttraining verbessert den Schlaf

Krafttraining verbessert den Schlaf

Eine Studie im Fachjournal Sleep Medicine Reviews erschien, verbessert Krafttraining z.B. Hanteltraining alle Aspekte des Schlafes, besonders die Schlafqualität. Auch Ängste und Depressionen, die zu Schlafstörungen führen können, werden gemildert. Weitere Untersuchungen zeigen, dass Krafttraining das Einschlafen beschleunigt und durch die bessere Schlafqualität die Tagessschläfrigkeit senkt.

 

Das bestätigen statistische Erhebungen

Jeder zweite hat ein Schlafproblem. Kaum vorstellbar aber wahr!

 Aromatherapie gegen Depressionen

Aromatherapie gegen Depressionen

Ältere Menschen, die in Wohneigenschaften lebten, konnten von einer Aromatherapie mit Lavendelöl und Kamillenöl profitieren. Die Inhalation beider ätherischen Öle reduzierte Depression, Ängste und Stress der Studienteilnehmer. Ältere Menschen in Gemeinschaftswohnungen inhalieren mehrere Nächte Lavendelöl, Kamillenöl oder destilliertes Wasser.

 

Weniger Ängste, Stress und Depression durch Aromatherapie

Der Vergleich zur Kontrollgruppe machte deutlich, dass die Aromatherapie mit Lavendelöl und die Aromatherapie mit Kamillenöl Depressionen, Ängste und Stress reduzierten – sowohl direkt nach der Intervention als auch einen Monat später.

 Antidepressiva und Implantatverlust

Antidepressiva und Implantatverlust

Antidepressiva sind weit verbreitet bei der pharmakologischen Behandlung von Stimmungs- und Angststörungen. Eine neue Studie erhärtet die negativen Folgen für den Knochenstoffwechsel und das Einheilen von Implantaten.

 

Serotonin- mehr als Glückshormon

Als Glückshormon bekannt und fungiert unter anderem als Neurotransmitter im Gehirn. Darüber hinaus besitzt Serotonin auch vielfältige Wirkungen insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und den Knochenstoffwechsel.

 

Wichtig für die Zahnmedizin

Von zahnmedizinischem Interesse sind dabei vor allem Effekte der SSRI auf die Speichel- und Knochenbildung. Bei langfristiger Einnahme von SSRI- Antidepressiva erhöht sich beispielsweise das Risiko, Karies zu entwickeln, da die Anwendung häufig mit Mundtrockenheit verbunden ist. Das fehlen von Speichel hat nachteilige Folgen auf die Mundflora und beeinflusst auch die Wundheilung negativ. So ist das Einheilen von Implantaten durch die Mundtrockenheit ebenfalls erschwert.

 

Langzeitmedikation hemmt die Knochenheilung

Das primäre Ergebnis zeigte, dass die Verwendung von SSRI im Vergleich zu Nichtnutzern von SSRI mit einem erhöhten Risiko für das Versagen von Zahnimplantaten assoziiert war. Die Ausfallraten betrugen 4,6 Prozent für Nicht-SSRI-Nutzer und 10,6 Prozent für SSRI-Nutzer. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Behandlung mit SSRI mit einem erhöhten Ausfallrisiko osseointegrierter Implantate verbunden ist, was für SSRI-Benutzer eine sorgfältige chirurgische Behandlungsplanung nahelegt.

 Antiaging mit Diabetesmedikamenten

Antiaging mit Diabetesmedikamenten

Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) altern im Vergleich zu gesunden Personen schneller. In zahlreichen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass Antidiabetika ein starkes Antiaging-Potenzial haben. Telomere sind sich wiederholende DANN- Sequenzen, die sich an den Enden von Chromosomen befinden. Die Verkürzung der Telomere ist ein Kennzeichen des Alterns.

 

Es gibt einen Zusammenhang zwischen antidiabetischen Medikamenten und der Telomerlänge bei Menschen mit Typ-2-Diabetes.

 

Metformin und Sitagliptin können Telomereverkürzung entgegenwirken

Verschiedene Antidiabetika können bei Menschen mit Typ-2-Diabetes unterschiedliche Auswirkungen auf die Telomerlänge haben, deuten bisherige Studien an. Metformin z.B. kann demnach die Telomere bei Menschen mit T2D schützen, einhergehend mit einer Senkung des Blutzuckerspiegels und des HbA1c- Wertes (Langzeitzuckerspiegel).

 

Vielversprechende Hinweise, weitere Studien nötig

Bislang ist das Verständnis des Einflusses von Antidiabetika auf die Alterung, speziell mit Blick auf die Telomerlänge, noch durch die nur geringe Zahl grosser prospektiver klinischer Studien limitiert. Weitere große Studien und mehr Grundlagenforschung sind daher nötig, um das Antiaging-Potenzial von Diabetes-Medikamenten bei Typ-2-Diabetes besser zu verstehen.

 Abnehmen mit grünem Tee beschleunigen?

Abnehmen mit grünem Tee beschleunigen?

Grüner Tee wird oft als Bestandteil durch Nahrungsergänzungsmitteln zur Gewichtsreduktion verwendet.

Grüner Tee ist ein häufiger Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln, welche auch als Fatburner bekannt sind. Seine Popularität als Mittel zur Gewichtsreduktion und zur Bekämpfung von Adipositas hat in jüngerer Zeit an Popularität gewonnen.

 

Wirkung von grünem Tee in Verbindung mit körperlichem Training (Sport plus Tee) und alleinigem Training (Sport) bei übergewichtigen oder adipösen Studienteilnehmern wurden eingeschlossen.

 

Geringer Zusatzeffekt durch grünen Tee zusätzlich zum Training

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grüner Tee einen recht geringen zusätzlichen Nutzen zu einer Gewichtsabnahme durch Sport hat. Die Einbeziehung von grünem Tee in das Training hatte keinen Einfluss auf das Lipidprofil.

 26% weniger Depressionen bei Verzicht auf Fleisch

26% weniger Depressionen bei Verzicht auf Fleisch

Eine Analyse ergab, dass Menschen die sich fleischfrei ernähren (vegetarisch oder vegan), im Vergleich zu Allesessern eine 26% geringere Wahrscheinlichkeit hatten, im Beobachtungszeitraum eine Depression zu entwickeln.

 

Bei Flexitariern kein eindeutiges Ergebnis

Bei Flexitariern, die nur ab und zu Fleisch konsumieren, zeigt sich der Effekt weniger deutlich. Werden fleischfreie und fleischarme Ernährung zusammen betrachtet, führt dies zu einer relativen Risikoreduktion von 18% gegenüber einer konventionellen Ernährung.

 Vergiss die 10.000 Schritte – Forscher räumen mit Mythos auf

Vergiss die 10.000 Schritte – Forscher räumen mit Mythos auf

10.000 Schritte bei den meisten Menschen, also sechs bis acht Kilometer am Tag, senken das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen und halten den Körper in Schuss. So wird es seit Generationen gelehrt. Ein internationales Forscherteam hat 57 bereits vorliegende Studien mit insgesamt 160.000 Teilnehmer/innen ausgewertet. Die sogenannten Metastudie ergab, dass bereits 7000 Schritte im Vergleich zu nur 2000 Schritten am Tag das Risiko für einen vorzeitigen Tod fast um die Hälfte senken – und zwar bezogen auf alle Todesursachen, also nicht nur auf Herzkreislauferkrankungen. Die grössten Erfolge werden bei bis zu 7000 Schritte erzielt, danach bleibt der Nutzen tendenziell gleich.

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen, sich pro Woche mindestens 150 Minuten mit mittlerer Intensität oder 75min mit hoher Intensität zu bewegen. Unter Bewegung mit mittlerer Intensität versteht die WHO zum Beispiel Gehen oder Velofahren. Als intensive Bewegung gilt etwa Joggen.

 Wurzelbehandelten Zähne

Wurzelbehandelten Zähne

Warum geht von Wurzelbehandelten Zähne ein Risiko aus?

Bei einer Wurzelkanalbehandlung werden entzündetes Gewebe und Bakterien zwar grösstenteils aus den Wurzelkanälen entfernt, ohne dass nie zu 100 Prozent gelingt und weil die im Zahnbein (der harten Zahnsubstanz) vorhandenen Dentinkanälchen pathogenen Bakterien optimalen Lebensraum bieten. Wurzelbehandelte Zähne (tote Zähne) stellen daher potenzielle chronische Entzündungsherde dar. Es gibt viele Hinweise auf zusammenhänge zwischen wurzelbehandelten Zähnen und chronisch entzündlichen Erkrankungen sowie Autoimmunerkrankungen. Aus ganzheitlicher Sicht die Wurzelkanalbehandlungen kritisch hinterfragen.

 

Warum werden wurzelbehandelte Zähne als ,,tote Zähne’’ bezeichnet?

Ohne Blut-, Nerv- und Lymphversorgung ist der Zahn lediglich totes organisches Gewebe ohne Funktion, das auf Grund seiner Anatomie die perfekte Höhle für pathogene Mikroorganismen darstellt.

 

Ich bin Tumorpatient(in). Sind tote Zähne wirklich ein Problem für mich?

Tote Zähne können eine chronische Belastung für den Organismus darstellen. Aus diesem Grund sollten Tumorpatienten diese Frage unbedingt bei einem spezialisierten Zahnarzt abklären lassen.

 

 Wozu Kräuterextrakte in der Zahnmedizin:

Wozu Kräuterextrakte in der Zahnmedizin:

Echinacea, Teufelskralle, Pfennigkraut und Bitterorangenextrakt beruhigen und regenerieren die Schleimhäute und Zahnfleisch. Diese wertvollen Kräuter besitzen die natürliche Fähigkeit, Entzündungen zu reduzieren und die Wundheilung nach Behandlungen und Operationen zu unterstützen.

 

Was ist SLS?

Brauchst du definitiv nicht! Das Schaummittel SLS (Sodium Lauryl Sulfate) gehört zu den schädlichsten Inhaltsstoffen, die eine Zahnpasta enthalten kann. Du möchtest es wirklich nicht in deiner Zahnpasta haben, da es das Zahnfleisch reizen und austrocknen kann und sogar Aphthen verursacht.

 

Was ist Hydroxylapatit?

Dieses Mineral macht 95% des Zahnschmelzes aus. Als Zusatz in Zahnpasta trägt es zur Versiegelung der Dentinkanäle bei, lindert Schmerzen bei freiliegenden Zahnhälsen und remineralisiert die Zähne. Als positiver Nebeneffekt legt es sich bei regelmässiger Anwendung wie eine Schutzschicht um die Zähne. Das Ergebnis: gründlich saubere, weissere und gepflegte Zähne.

 Wirkt sich Zähneknirschen auf die Zahngesundheit aus?

Wirkt sich Zähneknirschen auf die Zahngesundheit aus?

In 80% der Fälle, bei denen Patienten mit den Zähnen knirschen, psychische Faktoren wie z.B. Überbelastung durch Stress die Ursache sind. Das Knirschen mit den Zähnen kann auf Dauer bleibende Schäden auf der Zahnoberflächen hinterlassen, sowie Probleme im Bereich der Gesichts- und Nackenmuskulatur auslösen. Durch das Tragen einer Entspannungsschiene, wo die unwillkürliche Krafteinwirkung auf die Zähne stattfindet, kann die Zahnsubstanz geschützt werden und die Muskulatur entlastet werden.

 Was kann man gegen Zahnverfärbungen tun?

Was kann man gegen Zahnverfärbungen tun?

Zahnverfärbungen entstehen häufig durch die Nahrung die wir aufnehmen. Zu Verfärbungen kann der Konsum von Tee, Kaffee, Rotwein und auch von Nikotin führen. Diese Verfärbungen können im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) schonend entfernt werden.

 Warum werden Zähne als Teil des gesamten Organismus betrachten?

Warum werden Zähne als Teil des gesamten Organismus betrachten?

Der ,,Zahnnerv’’ im inneren des Zahnes verfügt über eine Blut- und Nervversorgung und ist somit mit dem gesamten Blut- und Nervensystem des Körpers verbunden. Zähne sind als Organe wie Herz, Bauchspeicheldrüse, Leber usw. zu betrachten und zudem noch dem Gehirn/Zentralnervensystem sehr nahe.

 Tourette Syndrom durch Amalgamsanierung geheilt

Tourette Syndrom durch Amalgamsanierung geheilt

Verpfuscht durch Quecksilber ist das Leben der Tourette-Syndrom Patienten, oft von der Schule fliegen wegen Unflätigkeit, Strafanzeige von Mitmenschen erhalten, im Gefängnis landen und im Aussenseiter-Siechtum leben.

 

Krankheitszeichen:

Die Kranken wirken oft befremdlich, provozierend, verärgernd. Die Bewegungen sind unwillkürlich, rasch, plötzlich auftretend und heftig. Selbstverletzungen, Wortfetzen wiederholen, Schimpfwörter.

ADHS mit Lernstörungen, Schlafstörungen, Depression und gestörte Impulskontrolle kommen – wie bei allen Amalgamerkrankungen – hinzu.

Schwere der Erkrankung korreliert mit der Menge der ,,vererbten’’ mütterlichen die im Gehirn eingelagerten Amalgamkomponenten Quecksilber und Zinn.

 

Nachweis:

  1. Quecksilber im Haar des Neugeborenen mit (ehemals) Amalgambelasteter Mutter
  2. MR: quecksilbertypische Metallherde in den Basalganglien (Zustände für Kontrolle von Bewegung)

 

Therapie:

  1. Totale Amalgamentfernung – auch aus dem Knochen
  2. DMPS/DMSA-Spritzen vierzehntägig bis die Giftausscheidung im Urin Null ist
  3. Keine Metalle als Alternative in den Mund
  4. Die Therapiedauer korreliert mit der Schwere der Allergie auf Quecksilber und Zinn im Epikutantest und dem späten Behandlungsbeginn.

 

 Thymian – der Alleskönner

Thymian – der Alleskönner

Vielseitige Verwendung: Thymian ist ein vielseitiges Kraut, das sowohl in der Küche als auch in der Medizin verwendet wird. In der Medizin wird es als natürliches Heilmittel gegen Atemwegerkrankungen eingesetzt.

 

Langlebig: Thymian ist eine mehrjährige Pflanze, die jahrelang an der gleichen Stelle wachsen kann, solange sie richtig gepflegt wird. Das macht Thymian zu einer langfristigen, nachhaltigen Wahl für Ihren Garten oder Balkon.

 

Bienenfreundlich: Thymian ist eine bienenfreundliche Pflanze. Im Frühling und Sommer zieht es viele Bienen und andere nützlichen Insekten an, die zur Vielfalt des Ökosystems beitragen.

 

Natürliches Insektenschutzmittel: Thymianöl wird oft als natürliches Insektenschutzmittel verwendet. Es kann helfen, Mücken, Flöhe und andere Schädlinge fernzuhalten.

 

Reich an Vitamin C: Thymian ist reich an Vitaminen C und eine hervorragende Quelle für Vitamin A. Beide Vitamine sind wichtig für ein gesundes Immunsystem.

 

Antioxidanten: Thymian enthält eine Vielzahl von Flavonoiden. Diese Antioxidantien helfen, schädliche freie Radikale in unserem Körper zu neutralisieren.

 

 Rütteln, Kreisen, Wischen

Rütteln, Kreisen, Wischen

Studie analysiert: Welche Zahnputztechnik ist die Beste?

Über die richtige Technik bei der manuellen Zahnpflege lässt sich diskutieren. Eine kürzlich erschienene Übersichtsarbeit hat sich nun mit den verschiedenen Zahnputztechniken beschäftigt- und dabei Überraschendes an den Tag gebracht.

 

Tägliche Mundhygiene: Mechanische Plaque Kontrolle sehr unterschiedlich umgesetzt

Beim Zähneputzen geht es vor allem darum, dentale Plaques zu entfernen, Gingivitis und Parodontitis vorzubeugen. Die mechanische Plaque Kontrolle ist hier unbestritten die wichtigste präventive Maßnahme – sie wird aber beim täglichen Zähneputzen sehr unterschiedlich umgesetzt.

 

Kreisen besser als Rütteln

Insgesamt schnitt das Putzen mit kreisenden Bewegungen in dieser Studie am besten ab.

 

 NICO

NICO

Was haben Zähne mit chronischen Entzündungen in Körper zu tun?

Unbemerkt von konventionellen Röntgenaufnahmen kommt es häufiger zu chronischen Entzündungen im Kieferknochen, meist resultierend aus alten, nicht optimal verheilten Zahnextraktionswunden, Zahnanlagen oder Fremdkörpern. Hier bilden sich ähnliche wie bei den wurzelbehandelten Zähnen, Giftstoffe und Entzündungsmediatoren, die an anderen Stellen im Körper vielerlei Symptome hervorrufen können – besonders häufig treten neurologische (NICO) oder Gelenkprobleme, chronische Müdigkeit oder Darmprobleme (FDOK) auf. Mittels einer dreidimensionalen, digitalen Volumentomographie (DVT) können diese auf Verdacht gut diagnostiziert werden. Schulmedizinisch ist die FDOK/NICO trotz zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen noch nicht akzeptiert.

 

Was ist eine NICO oder FDOK?

Der Begriff NICO wird als Abkürzung für ,,Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis’’ verwendet. Diese wird auch als, Fettige degenerative Osteonekrose des Kieferknochens’’ (FDOK) bezeichnet. Auf konventionellen Röntgenaufnahmen nicht zu entdecken, kommt es- insbesondere nach Weisheitszahnentfernung – häufig zu chronischen Entzündungen im Kieferknochen durch nicht optimal verheilende Zahnextraktionswunden. In diesen Knochenarealen verbleiben häufiger Hohlräume, die sich mit Fettzellen, Entzündungsgewebe und Toxine füllen, oft ohne jede Symptomatik.

 

Wofür steht NICO/ FDOK?

NICO steht für,, Neuralgia inducing cavitational osteonecrosis’’, Die korrekte klinische Diagnose lautet FDOK und steht für ,, Fettig degenerative Osteonekrose des Kieferknochens’’. Darunter versteht man chronische entzündliche Bereiche im Kieferknochen, die auch als Störfelder bezeichnet werden. Über eine chronische Aktivierung des Immunsystems.

Woher kommen diese Chronischen Entzündungen im Kieferknochen?

Meist resultieren diese Entzündungsherde aus alten, nicht optimal verheilten Zahnextraktionswunden (wie beispielsweise entfernte Weisheitszähne), Zahnanlagen oder Fremdkörper.

 

Ich habe nie Weisheitszähne gehabt oder gezogen bekommen, wieso könnte ich trotzdem in diesem Bereich NICO/FDOK haben?

Das die Weisheitszähne wirklich Platz haben oder sich vollständig ausbilden, kommt heute nur sehr selten vor. Dennoch haben viele Menschen noch den Zahnkeim angelegt. Dabei handelt es sich um Gewebe, das, wenn es sich nicht zu einem Zahn ausbildet, degeneriert und ebenfalls zu einer fettigen degenerativen Osteonekrose führen (FDOK) kann.

 

Wer sollte sich unbedingt auf NICO/FDOK überprüfen lassen?

Patienten mit Chronischer Müdigkeit (CFS), Haut- und Darmproblemen sowieso Gelenkschmerzen und Unbeweglichkeiten ohne klare Ursache, sollten immer Zahnherde verdächtigen. In einer Studie von Lechner und Baehr aus dem Jahr 2014 wird die NICO bereits als Mitauslöser für chronisch entzündetes Brustgewebe bin hin zu der Entstehung von Brustkrebs, diskutiert.

 

Was sind spürbare Symptome einer FDOK/NICO?

Die Betroffenen fühlen sich oft müde und antriebslos. Häufig treten (Gesichts-) Schmerzen, Darm- und Gelenksprobleme oder Unbeweglichkeiten auf. Eine FDOK kann auch zu Erkrankungen der Drüsen wie z.B. der Schilddrüse führen. Entsprechend sind die Patienten/innen nach der Behandlung oft weniger krankheitsanfällig, haben keine Schmerzen mehr und fühlen sich wieder vitaler und wacher.

 

Wie kann ich herausfinden, ob ich eine NICO/FDOK habe?

Mittels einer dreidimensionalen, digitalen Volumentomographie (DVT) können diese Osteolysen im Kieferknochen auf Verdacht gut diagnostiziert werden. Diese Tomographie bieten wir in unserer Praxis an. Ergänzend führen wir eine Muskelhelfertest (Kinesiologie) durch.

 

Wie kann ich FDOK/NICO behandeln lassen?

Die Behandlung einer FDOK/ NICO besteht aus zwei Massnahmen:

  • Der vollständigen operativen Entfernung des entzündeten Gewebes
  • Der anschliessenden Desinfektion des entstandenen Hohlraumes mit aktivem Sauerstoff

 Müssen Weisheitszähne gezogen werden?

Müssen Weisheitszähne gezogen werden?

Weisheitszähne sollten entfernt werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind.

  • Zähne sind kariös
  • Zähne haben keinen Platz in der Zahnreihe, da der Kiefer zu klein ist
  • Entzündungen an der Wurzelspitze
  • Unzureichende Reinigungsmöglichkeit
  • Beschwerden im Bereich der Gesichtsmuskulatur oder des Kiefergelenks

 Meine Zähne wackeln. Müssen die nun gezogen werden oder kann man die Zähne stabilisieren?

Meine Zähne wackeln. Müssen die nun gezogen werden oder kann man die Zähne stabilisieren?

Beides ist möglich. Dafür benötigt man Röntgenbilder und eine Messung der Zahnfleischtaschen. Zusätzlich werden wir die Bisssituation anschauen und daraus ein Behandlungskonzept für Sie entwickeln.

 Ist Bleaching schädlich?

Ist Bleaching schädlich?

Wenn das Bleaching unter Kontrolle und Aufsicht eines Zahnarztes erfolgt ist es nicht schädlich. Wichtig ist im Vorfeld den Patienten richtig zu untersuchen ob eine Bleaching durchgeführt werden kann. Des Weiteren ist es wichtig die richtigen Materialien in der richtigen Konzentration für die richtige Dauer einzusetzen. Bei Produkten aus der Drogerie oder dem Internet, die zu Hause eingesetzt werden können, ist oftmals die Anwendung fehlerhaft. Dadurch kann es zu bleibenden Schäden an den Zähnen kommen.

 Forscher finden über 700 Bakteriengattung in der Mikrowelle

Forscher finden über 700 Bakteriengattung in der Mikrowelle

Dass die Strahlung auch die Bakterien abtötet, scheint ein Irreglaube zu sein. Bei Inbetriebnahme findet man hier eine Vielzahl von Bakterien, wie ein Forschungsteam der Universität Valencia jetzt zeigen konnte.

Die Ergebnisse waren überraschend: Die Forschenden entdeckten in den praktischen Haushaltsgeräten eine grosse Bakterienvielfalt mit 25 Bakterienstämmen aus insgesamt 747 verschiedenen Bakteriengattungen.

Es wurden aber durchaus auch potenziell pathogene Keime gefunden, die vor allem für Immungeschwächte gefährlich werden könnte.

 

Durch regelmässige Reinigung Bakterienwachstum begrenzen

Ein besonders hohes Infektionsrisiko geht von den in Haushalt und Gemeinschaftseinrichtungen genutzten Mikrowellen-Geräten. Trotzdem empfiehlt es sich, Mikrowellen regelmässig mit Bleichlösungen oder handelsüblichen Desinfektionsspray zu reinigen.

Ein ganz ähnliches Mikrobiom wie in den Mikrowellen hat man auch auf Solarpaneelen gefunden. Unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen, elektromagnetischer Strahlung und Austrocknung werden offensichtlich hochresistente Bakterien selektioniert.

 Knorpelzellimplantate

Knorpelzellimplantate

Die zunehmende Degeneration von Knorpel im Kniegelenk kann im Alter zu Arthrose führen, für die es aktuell keine wirksame Therapie gibt. Personalisierte Knorpelzellimplantate aus dem 3D Drucker sollen künftig Abhilfe schaffen.

Dafür werden spezielle Druckertinten entwickelt, die körpereigene Knorpelzellen enthalten. Knorpelschäden im Knie oder anderen Gelenken zeigen nur eine geringe Fähigkeit zur Selbstheilung, denn Knorpel besitzt keine Blutgefässe.

Insbesondere für grössere Knorpeldefekte wird nach Alternativen gesucht.

Der 3D-Biodrucker, auch Bioprinting genannt, eröffnet hier enorme Potenziale. Als Druckertinte werden Biomaterialien verwendet, in die lebende Zellen eingebettet sein können.

Bei Tinten für den 3D-Biodruck, die bereits die Knorpelzellen der Patientin oder des Patienten enthalten. Sind die Zellen dabei in ein Hydrogel eingebettet. Diese Biotinten können während oder nach dem Druck vernetzt oder stabilisiert werden, um die gewünschte Form und Struktur zu erzeugen.

Es gibt eine Vielzahl an Parametern, die wir berücksichtigen müssen, um druckfähige Tinten zu entwickeln: Die empfindlichen Knorpelzellen müssen vital bleiben, die Tinten müssen biokompatibel und kontrolliert bioabbaubar sein und schliesslich muss die gewünschte Knorpelform eine hohe Stabilität und Festigkeit aufweisen. Ziel ist es, eine fortschrittliche 3D-Zellstruktur für die Therapie von Knorpelschäden zu etablieren und gleichzeitig die Herstellung solcher Formkörper durch additive Fertigung zu revolutionieren.

 

 Amalgam

Amalgam

Sind alte Amalgamfüllungen gefährlich?

Dentalamalgam enthält zu 50% elementares Quecksilber. Täglich werden pro Füllungen ca. 2-3mcg an Quecksilberdampf frei, der eingeatmet und von der Lunge aufgenommen werden kann. Quecksilber ist das giftigste nicht radioaktive Element und in der Praxis muss Amalgam nach dem Entfernen als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden.

 

Können Amalgamfüllungen Kopfschmerzen verursachen?

Eine Schwermetallbelastung (z.B. Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen) wird oft als eine mögliche Ursache für chronische Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne festgestellt. Eine Beteiligung an der Entstehung von neurologischen Erkrankungen wird aus Umweltmedizinischer Sicht diskutiert.

 

Ist es gefährlich, Amalgamfüllungen zu entfernen?

Nicht wenn die Amalgamfüllung unter maximalen Schutzmassnahmen entfernt wird (Kofferdam, Clean-Up-Sauger, IQAir, vorsichtige Entfernung mittels Wasserkühlung, Herausheben der Füllung in grossen Teilen und anschliessend auch noch eine individuell ausgeleitet wird). Durch das herkömmliche Ausbohren mit Diamanten wird viel mehr Quecksilber Dampf und Füllungspartikel freigesetzt, als beim Tragen der Füllung. Wenn alle Schutzmassnahmen eingehalten werden, dann ist eine Aufnahme von giftigen Quecksilberdämpfen zu 99% vermeidbar.

 

Warum ist die Amalgamentfernung unter maximalen Schutzmassnahmen ein wichtiges Element der biologischen Zahnmedizin?

Amalgam besteht zu 50% aus dem hochgiftigen Inhaltsstoffen Quecksilber. Quecksilber ist das giftigste, nicht radioaktive Element. In der Praxis muss Amalgam nach der Entfernung als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden. allein dieser Fakt sollte zu denken geben. Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber (Hg), das entgegen der häufig vertretenen Meinung nach dem Anmischen nicht fest in der Füllung gebunden ist.

 

Wodurch sollte die Amalgamfüllung ersetzt werden?

In Abhängigkeit vom Gesundheitszustand werden die Zähne endgültig versorgt (Keramik oder Komposit).

 Sind Zahnbürsten mit Naturborsten nicht gut?

Sind Zahnbürsten mit Naturborsten nicht gut?

Nein. Naturborsten haben Poren, in denen sich die Bakterien festsetzten und vermehren. Dies ist bei Kunststoffborsten nicht der Fall.

 Whitening Zahncremes

Was halten Sie von Whitening-Zahncremes?

Whitening Zahncremes

Man sollte darauf achten, dass Whitening-Zahncremes nicht zu abrasiv sind, da ansonsten die Zahnoberfläche (Schmelz) beschädigt werden kann. Die aufhellende Wirkung dieser Whitening-Zahncremes hält sich in Grenzen.

 Woher kommt Mundgeruch?

Woher kommt Mundgeruch?

Mundgeruch wird in der Regel durch Fäulnisbakterien in der Mundhöhle erzeugt, gelegentlich auch durch entzündete Mandeln oder Magenstoffwechselstörungen. In der Regel nisten sich diese Keime an Zähnen, in Zahnfleischtaschen und in der rauen hinteren Zungenoberfläche fest und können bei bestimmten Menschen die gesunde Keimflora stören. In der Regel hilft eine gründliche Zahnreinigung, bei Parodontitis die notwendige Taschenreinigung und evtl. eine notwendige Kariestherapie und Reinigung der Zungenoberfläche, sinnvoll ist als Ergänzung eine Einnahme von sogenannten Probiotika die eine gesunde Mundflora unterstützt. Es wird auch diskutiert, ob eine zu eiweisshaltige Ernährung das Wachstum dieser Fäulnisbakterien fördert, sowie Nikotinablagerung. Mundsprays und Kaugummi helfen in der Regel nicht ursächlich.

 Was ist Kinesiologie?

Was ist Kinesiologie?

Kinesiologie ist ein Muskeltest über einen körpereigenen Reflex (Neuronegativer Reflextest). Damit können chronische Belastungen des Körpers, Materialien als auch Medikamente ohne grossen Aufwand getestet werden.

 Wie lange hält ein Implantat?

Wie lange hält ein Implantat?

Die richtige Antwort ist, dass ein Implantat genauso lange hält wie der eigene Zahn. Die Langlebigkeit eines Zahnimplantates ist von vielen Faktoren abhängig:

  • Allgemeingesundheit
  • Lifestyle/ Lebensumstände
  • Medikamenteneinnahme
  • Mundhygiene

Nach klinischen Studien beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach zehn Jahren noch voll funktionsfähig ist, über 90 Prozent.

 Algenöl und seine Wirkung auf die Gesundheit

Algenöl und seine Wirkung auf die Gesundheit

Algenöl enthält viele Omega 3 Fettsäuren. Damit ist das vegane Öl eine gute Alternative für Menschen, die keinen Fisch essen können oder möchten.

Algenöl wird aus Mikroalgen gewonnen, das besondere an Mikroalgen ist, dass sie sehr viele gesunde Omega 3 Fettsäuren enthalten, die für den Menschen essenziell sind. Der Körper selbst kann diese Fettsäuren nicht bilden, sodass er auf Omega 3 Quellen aus der Nahrung angewiesen ist, um seinen Bedarf zu decken.

Omega 3 Fettsäuren möglicherweise eine Rolle bei der Blutgerinnung und der Verdünnung des Blutes spielen können. Möglicherweise beugen sie lebensgefährlichen Blutgerinnseln (Thrombosen) vor.

Darüber hinaus steigern Omega 3 Fettsäuren vermutlich die geistige Leistungsfähigkeit und haben positiven Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit.

Aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften, enthaltenden Omega 3 Fettsäuren profitieren auch Menschen mit rheumatoider Arthritis. Sie lindern nicht nur Entzündungsprozesse, sondern werden im Körper zu Substanzen umgebaut, die die Blutgefässe erweitern und die Blutfettwerte senken können.

Schwangere und Stillende haben einen besonders hohen Bedarf an Omega 3 Fettsäuren, da diese Stoffe wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes sind.

 

Algenöl in der Küche

Algenöl eignet sich nicht zum Kochen oder Braten, das die Inhaltsstoffe hitzeempfindlich sind. Besonders empfehlenswert ist es Algenöl als Zutat für Dressings oder Marinaden etwa Salat, Fleisch oder Gemüse zu verwenden.

Um Algenöl vor Licht und Wärme zu schützen, ist der Kühlschrank der ideale Lageort.

 

 Über 900 Chemikalien im Alltag erhöhen das Brustrisiko

Schutzfunktion

Über 900 Chemikalien im Alltag erhöhen das Brustrisiko

In den USA ist Brustkrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Er wird oft durch Umweltvergifte (endokrine Disruptoren) ausgelöst, die wiederum Veränderungen unseres Hormonsystems oder an den Hormonrezeptoren bewirken.

 

Nun haben Forscher des Silent Spring Institute, Newton, Massachusetts, 921 Chemikalien mithilfe internationaler Datenbank identifiziert, die Hormone so verändern könnten, dass sich in der Folge Brustkrebs bildet.

Die allermeisten Schadstoffe kommen in Konsumgütern, Lebensmittel, Getränken, Pestiziden sowie in Medikamenten oder am Arbeitsplatz vor.

 

420 Schadstoffe aus der Liste schädigen die DNA, eine ebenfalls krebsauslösende Ursache. Im letzten Jahrzehnt wurde bereits in einer Reihe von Studien der Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Pestiziden, Haarfärbemitteln und der Luftverschmutzung nachgewiesen.

 Weizen verschlechtert Multiple Sklerose

Weizen verschlechtert Multiple Sklerose

Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Mainz hat durch eine Studie entdeckt, dass eine Ernährung, die zu 25% aus Weizen besteht, die Schwere der Erkrankung fördern kann.

 

Hierfür ist nicht, wie vielleicht vermutet, das Klebereiweiss Gluten verantwortlich, sondern sogenannte Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI), die als natürliche Proteine in Getreide vorkommen.

Diese Proteine werden kaum verdaut und können im Darm leichte Entzündungen provozieren.

 

Das Wissenschaftler-Team fand zudem heraus, dass ATI auch in anderen Organen wie Leber, Lunge sowie im zentralen Nervensystem Entzündungen auslösen können – wodurch eine Erkrankung wie Multiple Sklerose verstärkt wird.

 Thymusdrüse – von wegen überflüssig

Schutzfunktion

Thymusdrüse – von wegen überflüssig

Entgegen früherer Annahmen brauchen wir die hintere dem Brustbein sitzende Thymusdrüse doch, zeigt eine US-Studie: Entfernt man das Organ, etwa bei Herz-OPs, erkranken Betroffene häufiger an Krebs, ihr Risiko für einen verfrühten Tod ist erhöht. Eine gesunde Drüse senkt offenbar auch die Gefahr von Autoimmunerkrankungen.

 Salbei & Kamille in der Zahnmedizin

Nutzen, Anwendung, Wirkung

Salbei & Kamille in der Zahnmedizin

Salbei (Salvia officinalis) und Kamille (Matricaria chamomilla) sind seit Jahrhunderten bewährte Heilpflanzen, die auch in der Zahnmedizin eine Rolle spielen. Wegen ihrer entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften.

 

Salbei: Antibakteriell, entzündungshemmend und abschwellend

Salbei enthält eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen, darunter ätherische Öle wie Thujon, Cineol und Kampfer, Bitterstoffe und Flavonoide. Studien belegen, dass Spülungen mit Salbei die Plaquebildung signifikant reduzieren und Entzündungen im Mundraum lindern können.

 

Salbei gegen Streptokokkus mutans

Die antibakterielle Wirkung von Salbei beinhaltet auch eine Wirkung gegen kariesverursachende Bakterien wie S. mutans. Mundspülungen mit Salbei können die Menge an S. mutans in der Plaque reduzieren.

 

Kamille: Entzündungshemmend, heilungsfördernd und antibakteriell

Kamille ist für ihre beruhigende Wirkung bekannt. Sie enthält ätherische Öle sowie die Hauptwirkung Flavonoide, Cumarine, Phenolcarbonsäure und Polysaccharide. Dadurch wirkt sich unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell, heilungsfördernd und krampflösend. Kamillenextrakte werden traditionell auch zur Behandlung von Mund-, Rachen und Zahnfleischentzündungen sowie Aphten verwendet und haben sich als wirksam erwiesen.

 

Fazit: Salbei und Kamille, wenn natürliche Medizin gefragt ist

Salbei und Kamille sind wertvolle Heilpflanzen, die auch in der Zahnmedizin einsetzbar sind und die durch ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften überzeugen. Ihre Anwendung ist sicher und gut verträglich.

 Küssen fordert das Immunsystem heraus

Küssen fordert das Immunsystem heraus

Gegenüber der Küche sind die vermeintlichen ,,Ekelorte’’ wie die Klobrille weitgehend bakterienfrei, weil es dort nur glatte Flächen gibt, die Keimen keine Unterschlupfmöglichkeiten geben. Beim innigen Küssen werden dagegen etwa 80 Millionen Bakterien übertragen. Forscher vermuten aber, dass dieser Austausch auch etwas Gutes hat: Er fordert und fördert das Immunsystem.

 

Küssen sich langjährige Partner, ist die Gesundheitsgefahr sowieso sehr gering: Innerhalb der Familie gibt es eine sehr einheitliche Mikrogemeinschaft. Das bedeutet aber eben auch, dass Erkältungsviren leicht von Kindern auf die Eltern (und umgekehrt) übergehen.

 

Das Gleiche gilt für Haustiere: Die können bei nahem Kontakt Parasiten, Pilze und auch multiresistente Keime auf ihre Halter übertragen. Deshalb empfiehlt Prof. Markus Egert unbedingt: Trennung von Tisch und Bett bei tierischen Partnern!

 Was haben Darmbakterien mir unserer Attraktivität zu tun?

Was haben Darmbakterien mir unserer Attraktivität zu tun?

Wie gut es unserem Darm geht, beeinflusst massgeblich unserer Gesundheit, unser Alter und die Aktivität, sagt Darm Expertin. Sie verrät, was im Mikrobiom der fitten Hundertjährigen zu finden ist, warum unser Mikrobiom uns schöner machen kann und wie wir das beeinflussen.

 

Ein gesundes Mikrobiom ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesamtgesundheit. Ist das Mikrobiom vielfältig und artenreich, dann bildet es zahlreiche Stoffwechselprodukte, die nicht nur für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen, sondern auch Alterungsvorgänge verzögern, Hauterkrankungen lindern und unsere Haut zum Strahlen bringen können.

Menschen mit hohen Antioxidantien Spiegel im Blut und in der Haut sehen oft jünger aus und haben weniger Falten, Antioxidantien nehmen wir nicht nur mit Obst und Gemüse zu uns, auch Bakterien im Darm können diese bilden.

Man spricht sogar von der ,,Darm-Haut-Achse’’. Je nachdem, wie das Mikrobiom zusammengesetzt ist, werden unterschiedliche Stoffe produziert, die ins Blut abgegeben werden und auf diese Weise zu jedem Organ auch zur Haut gelangen.

 

Diese Stoffwechselprodukte des Mikrobiom können den Hautzustand verbessern oder auch Entzündungen, Pickel und Ekzeme verursachen. Es gilt sicher, dass bei einer Vielzahl von Hauterkrankungen sowohl das Darm- als auch das Hautmikrobiom deutlich verändert ist ergeben.

Studien belegen sehr gut, dass die längerfristige Einnahme probiotischer Bakterien – allein oder in Kombination mit anderen Therapien – wirksam ist.

Nahmen Frauen während des letzten Schwangerschaftsdrittels und während der Stillzeit probiotische Bakterien ein, verringerte sich das Neurodermitis Risiko der Kinder bis zur Schulzeit.

 Ausreichend Wasser zu trinken, ist wichtig

Aber wie viel genau sollen wir trinken, um gesund durch den Tag zu kommen?

Ausreichend Wasser zu trinken, ist wichtig

Das sagt eine Studie dazu und wir geben dir weitere Trinkwassertipps.

Ohne Wasser geht nichts im Körper. Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und ist nötig für den Stoffwechsel. Wasser regelt die Körpertemperatur, nicht nur wenn wir im Sommer schwitzen. Trinken wir zu wenig, schadet das unseren Organen – und zwar allen. Ausserdem brauchen wir ausreichend Flüssigkeit für Gehirn, Schleimhäute, Verdauung und Nieren.

 

Durst ist ein Signal des Körpers. Damit will er sagen: Ich brauche jetzt Wasser, nicht früher und nicht später. ’’

 

Bei Kleinkindern und älteren Menschen gelten das allerdings nicht zwangsläufig – sie haben häufiger Probleme mit ihrem Durstgefühl. Bei ihnen ist es sinnvoll darauf zu achten, dass sie auch ohne Durst ausreichend trinken. Eine Studie aus dem Jahr 2022 bestätigt das: Die meisten Menschen bräuchten den Ergebnissen zufolge lediglich 1.5 bis 1.8 Liter Wasser pro Tag.

 

Aber Vorsicht: Wenn du viel ins Schwitzen kommst, etwa bei grosser Hitze oder einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit, kann sich dein Wasserbedarf deutlich erhöhen. Hier kann der Flüssigkeitsbedarf auf das Drei – bis Vierfache ansteigen. ‘’ In solchen Fällen sind also selbst 2 Liter deutlich zu wenig.

 

Woher kommt die Zwei – Liter – Regel?

Im Regelfall sollte man also so viel Wasser trinken, wie man Durst hat. Je mehr man schwitzt, desto mehr Flüssigkeit muss dem Körper hinzugefügt werden. Bei den Wasserflaschen auf Kunststoffbasis ist wichtig: möglichst ohne Weichmacher und PPA.

 Antibiotika Prophylaxe bei zahnärztlicher Chirurgie

Antibiotika Prophylaxe bei zahnärztlicher Chirurgie

Über Jahrzehnte wurde für eine Vielzahl von Patientengruppen empfohlen, bei zahnärztlichen Eingriffen, bei denen das Zahnfleisch verletzt wird, prophylaktisch Antibiotika zu geben. Das Risiko – Nutzen – Verhältnis dieses Vorgehens war aber umstritten. American Heart Association (AHA) als auch die European Society of Cardiology (ESC) die Antibiotika – Prophylaxe ein. AHA und ESC empfehlen seit 2007 - 2009, eine Antibiotika–Prophylaxe nur bei Patientinnen und Patienten mit dem höchsten Endokarditis-Risiko in Betracht zu ziehen.

 

Das sind zum Beispiel Patientinnen und Patienten:

  • Die in der Vergangenheit schon einmal eine infektiöse Endokarditis hatten
  • Mit Herklappenersatz oder einer Herzklappenreparatur, bei der Ersatzmaterial zum Einsatz kam
  • Mit nicht korrigierten angeborenen Herzfehlern
  • Mit angeborenen Herzfehlern, denen in den letzten 6 Monaten Ersatzmaterialien oder eingesetzt wurden oder die noch Restdefekte aufweisen
  • Die sich chirurgischen oder interventionellen Eingriff unterziehen.

Für Patientinnen und Patienten mit mittlerem Risiko, etwa Personen mit erworbenen Herzklappenerkrankungen, hypertropher Kardiomyopathie und den meisten anderen angeborenen Herzerkrankungen, empfehlen die Fachgesellschaften keine Antibiotika-Prophylaxe.

 654 Muskeln - Ein wahres Wunderwerk

654 Muskeln - Ein wahres Wunderwerk

Jeder Mensch verfügt über 654 Skelettmuskeln. Zusammen machen sie rund ein Drittel bis die Hälfte des Körpergewichts aus. Sie bringen uns in Bewegung, sie helfen beim Heben, Drücken, Ziehen.

 

Doch Muskel können noch mehr.

Muskel sind ein wahres Wunderwerk unseres Körpers, und ihre Heilkraft ist stärker als die Wirkung der meisten Medikamente.

 

Muskel als Motor des Stoffwechsels

Im Schnitt verfügt jeder Mensch über 30 Kilogramm Muskeln, die täglich 1200 bis 1500 Kilokalorien in Ruhe verbrauchen. Muskeln als Stärker des Immunsystems. Die Minikraftwerke einer Muskelzelle sind die Mitochondrien. Diese, so fanden Forscher heraus, steuern auch direkt die Körperabwehr. Den sie beschützen ihre Telle und aktivieren das Immunsystem sofort, wenn Viren einzudringen versuchen.

 

Muskel als körpereigene Apotheke
Ihre Botenstoffe, die Myokine, sorgen auch dafür, dass bestimmte Heilstoffe, die zum Beispiel antientzündlich wirken, nicht nur lokal, sondern überall im Organismus ihre Wirkung entfalten.

 

Muskel als Helfer bei Therapien

Man hofft, dass sich aktive Muskelarbeit bald als eine wichtige therapeutische Massnahme bei Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose, Alzheimer oder Demenz etabliert: Betroffene können allein durch gezieltes Muskeltraining und die durch die Myokine in Gang gesetzte, positive’ Kaskade ihren Gesundheitszustand nachhaltig verbessern – präventiv und kurativ.

 

Muskel als Doping fürs Gehirn

Sie haben auch Einfluss auf die geistigen Fähigkeiten eines Menschen. Positive Effekte erzielen insbesondere die Botenstoffe, die die Kraftpakete bei Aktivität ausschütten. , Die Myokine fördern die Durchblutung des Gehirns, wirken zudem als Wachstumsbeschleuniger für Nervenzellen und optimieren auch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung’’, sagt Prof. Ingo Froböse. Und ausserdem die Ausschüttung der sogenannten Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, die uns wacher und aufmerksamer machen. 

 Biofilm: klingt gut, ist er aber nicht!

Biofilm: klingt gut, ist er aber nicht!

Der orale Biofilm ist ein sehr hartnäckiger mehrschichtiger Zahnbelag, der aus Bakterien sowie Speiseresten besteht. Im Laufe weniger Tage entwickeln sich 200-300 übereinander geschichtete Bakterien-Lagen. Die gesundheitsgefährdenden Bakterienarten und die entzündliche Reaktion nehmen dabei überhand.

 

Therapie:
Nach der Entfernung der harten mineralisierten Beläge (Zahnstein) mittels Ultraschall und Handinstrumenten werden die Zahnoberfläche, die Zwischenräume und die Zahnfleischtaschen mit zwei aufeinander abgestimmten unterschiedlich feinen Wasser-
Pulverstrahlern entfernt. Die feinen Pulver entfernen speziell den Biofilm und haben zugleich polierende Wirkung auf die Zahnoberflächen. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei und beschädigt die Zahnoberfläche nicht und hinterlässt eine glatte, polierte Zahnoberfläche, auf der sich Bakterien schlechter ansiedeln können.

Wichtig:
Bei der häuslichen Zahnpflege sollten keine aggressiven Mundspülungen mit Alkohol oder Triclosan (Desinfektionsmittel) verwendet werden.
Gut geeignet sind Mundspülungen auf Basis von Teebaumöl, Kokosöl oder ätherischen Ölen, die die Mundflora nicht beeinflussen.

 Unser Darm - DER Stimmungsmacher und Glücksbote!

Unser Darm - DER Stimmungsmacher und Glücksbote!

Der Darm nimmt wahr, korrigiert und lernt. Denn er verfügt über ein eigenes Nervensystem mit über 100 Millionen Nervenzellen, die über Botenstoffe und den Vagusnerv mit dem Gehirn kommunizieren.

Das beeinflusst Stimmungen, Entscheidungen und Verhalten.
Der Darm produziert über 90 Prozent des Glückshormons Serotonin, das uns optimistisch und zufrieden macht.

Wenn die Darmflora gestört ist, kann das zu Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen.

 Ist Triclosan in Zahnpasta ein Problem?

Ist Triclosan in Zahnpasta ein Problem?

Das Biozid Triclosan ist eine problematische chemische Substanz. Sie taucht im Nabelschnurblut und in der Muttermilch auf. Die Mütter geben also unweigerlich Triclosan an den Embryo bzw. an ihren Säugling weiter. Triclosan steht im Verdacht, im Körper das Hormonsystem zu stören, Brustkrebs auszulösen, die Spermien zu schädigen, Leber und Muskeln anzugreifen sowie Resistenzen gegen Antibiotika zu provozieren. Zudem reizt es die Haut.


Trotzdem steckt das Desinfektionsmittel immer noch in unzähligen Alltagsprodukten.

 

Anstatt Triclosan vom Markt zu nehmen, mischte die Industrie den Problemstoff immer mehr in Zahnpasten, Seifen, Shampoos und Deos, aber auch Socken. Der US-Bundesstatt Minnesota hat im Juni 2014 die Konsequenzen gezogen und das Biozid auf seinem Staatsgebiet verboten. Bei der Produktion entstehen auch Spuren von hochgiftigen Dioxinen und Furanen als unerwünschte Nebenprodukte.


Wenn Triclosan über das Abwasser in die Gewässer gelangt und dort dem ultravioletten Licht der Sonne ausgesetzt ist, können ebenso Dioxine und Furane entstehen.

Also: schauen Sie genau hin beim Kauf Ihrer Zahnpasta!

 Ist Zähne aufhellen mit Aktivkohle wirklich effektiv?

Ist Zähne aufhellen mit Aktivkohle wirklich effektiv?

Die Hersteller versprechen natürlich strahlend weißes Lachen.

Aktivkohle ist ein poröser, feinkörniger Kohlenstoff, der die Fähigkeit hat, Toxine, Chemikalien und Geruchsmoleküle zu absorbieren und an sich zu binden. Es kann in Pulverform, Kapseln oder auch in Zahnpasten gefunden werden.

Die Aktivkohle sollte jedoch nicht mit einer gewöhnlichen Zahnpasta vermengt werden, da dadurch die bindende Wirkung der Aktivkohle verloren geht.
Die Körner der Kohle wirken wie Schleifpapier und reiben Verfärbungen von den Zähnen. Dieser Effekt ist jedoch leider nicht von Dauer.

Langfristig wird der Zahnschmelz abgerieben und die Zahnoberfläche aufgeraut, wodurch sich Beläge und Verfärbungen besser festsetzen können.

Eine zahnschmelzschonende und effektive Möglichkeit, die Zähne aufzuhellen, stellt eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt dar, bei der die oberflächlichen Verfärbungen gründlich entfernt werden. Anschliessend kann professionell in der Praxis oder zuhause (Homebleaching) mit professionellen Bleaching-Gels vom Zahnarzt aufgehellt werden.

 Zahnpflege mit Kokosnussöl - was verbirgt sich hinter dem Trend?

Zahnpflege mit Kokosnussöl - was verbirgt sich hinter dem Trend?

Für schöne, gesunde Zähne spielt die Zahnpflege eine entscheidende Rolle. Kokosnussöl ist ein natürliches Mittel, frei von chemischen Stoffen, die in vielen Zahnpflegeprodukten enthalten sind.

Positive Inhaltsstoffe im Öl:
Die Besonderheit von Kokosnussöl ist sein natürlicher Gehalt an Laurinsäure, die besonders wirksam gegen bakterielle Keime ist. Auch in Muttermilch ist Laurinsäure enthalten und stärkt das sich noch entwickelnde Immunsystem des Babys. Laurinsäure wirkt zugleich antibakteriell und entzündungshemmend, wodurch es auch bei Entzündung des Zahnfleischs hilft, diese zu bekämpfen. Die Wirksamkeit von Kokosnussöl wurde in wissenschaftlichen Studien belegt.

So funktioniert das Zähneputzen mit dem Öl:
Zur Zahnpflege sollte nur naturreines Kokosöl in Bio-Qualität verwendet werden. Zunächst spülen Sie den Mund gut mit Wasser aus. Anschliessend geben Sie eine kleine Menge des Öls auf Ihre Zahnbürste und putzen wie gewohnt Ihre Zähne.
Zum Schluss wird der Mund wieder gründlich ausgespült. Bei regelmässiger Anwendung werden sogar die Zähne leicht aufgehellt.

 Auch Zero- und Light-Produkte schaden den Zähnen

Auch Zero- und Light-Produkte schaden den Zähnen

Zero- und Light-Produkte versprechen keinen Zucker und keine Kalorien zu enthalten, was den Anschein einer gesünderen Alternative weckt.

Ein niedriger pH-Wert greift unseren Zahnschmelz an:
Zero-Getränke enthalten Zitronensäure (pH-Wert 3,2) oder Phosphorsäure (pH-Wert 2,2). Diese Säuren sind für den Geschmack und die lange Haltbarkeit verantwortlich, schaden jedoch unseren Zähnen. Je niedriger der pH-Wert ist, umso saurer ist ein Produkt. Unser Zahnschmelz beginnt sich ab einem pH-Wert von 5,5 aufzulösen, da die Säuren für eine Demineralisierung des Zahnschmelzes sorgen.

Tipps für einen zahnschonenden Genuss:
Wichtig ist, dass Sie nach dem Konsum dieser Getränke mindestens eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten. Außerdem ist empfehlenswert, das Getränk nicht über den Tag hinweg zu konsumieren. Sonst setzt man seine Zähne immer wieder einem langandauernden Säureangriff aus.

 Japan-Studie zeigt: gesunde Zähne steigern die Lebenserwartung

Japan-Studie zeigt: gesunde Zähne steigern die Lebenserwartung

Zu diesem Ergebnis kommen japanische Forscher, die Daten von über 85.000 Bewohnern in Altenheimen in einem Zeitfenster von 3,5 Jahren analysiert haben.

Laut Studie ist es für das Wohlbefinden, die Lebenserwartung und die Gesundheit äußerst bedeutsam, wieviel eigene Zähne noch vorhanden sind.

 Warum sollten Sportler besonders auf ihre Zahngesundheit achten?

Warum sollten Sportler besonders auf ihre Zahngesundheit achten?

Bei bestimmten Sportarten (Kampfsport, Eishockey) besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Darum sollte in jedem Fall ein professioneller Mundschutz getragen werden. Bei Zusammenstößen oder Stürzen kann es zu einem Zahntrauma kommen.

 

Bei großer Anstrengung beißen viele Menschen die Zähne fest zusammen. Risse im Zahn oder Erosionen am Zahnschmelz, gebrochene Zähne und Fehlstellungen des Kiefers durch solche Überbelastungen sind keine Seltenheit. Daher ist es sinnvoll, auch beim Krafttraining einen Mundschutz zu tragen.

 

Für eine schnelle Energiezufuhr greifen viele Sportler zu zuckerreichen Getränken, Energiegels oder Müsliriegeln. Der Zucker in den Produkten greift den Zahnschmelz an. In Verbindung mit einem ausgetrockneten Mund steigt das Risiko für Karies und bietet zudem Bakterien einen perfekten Nährboden für Entzündungen. Deshalb: ausreichend Wasser trinken. Wer ein paar Kohlenhydrate für sehr intensive Trainingseinheiten benötigt, sollte seine Zähne nach dem Sport gründlich reinigen. Am besten möglichst auf Energieriegel und isotonische Limonaden verzichten!

 Gefährlicher Badespass: warum schadet Chlor den Zähnen?

Gefährlicher Badespass: warum schadet Chlor den Zähnen?

Wir alle sehnen uns nach Sonne, Wärme, Sommer. Ob im Hotelpool, im Freibad oder auch im Pool zuhause: Chlor wird im Wasser eingesetzt, weil es die Krankheitserreger eindämmt und schädliche Bakterien bekämpft.

Die Chemikalie gelangt unvermeidbar auch in den Mund und somit auch an die Zähne. Durch den niedrigen pH-Wert des Chlors wird das Wasser sauer und kann somit den Zahnschmelz angreifen. Je weniger Zahnschmelz vorhanden ist, umso wärme- und kälteempfindlicher werden die Zähne. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist, dass sich die Zähne gelblich oder bräunlich verfärben können.

Tipps für einen unbeschwerten Badespaß:
Am besten halten Sie Ihren Mund während des Badens bestmöglich geschlossen und spülen Sie Ihren Mund anschließend mit Trinkwasser aus.

 Zunge

Zunge

Die Zunge ist der beweglichste Muskel im ganzen Körper. Und einer der erstaunlichsten. Wussten Sie, dass die Zunge schon 1 Gramm Salz, das auf 500 Liter Wasser aufgelöst wurde, herausschmecken kann?

 

Fingerabdrücke kann jeder. Aber wussten Sie, dass auch jeder Zungenabdruck einzigartig ist?

 Vitamin D

Vitamin D

Eine Vitamin D-Einnahme könnte die Krebssterblichkeit der Bevölkerung um ca. 12% reduzieren - vorausgesetzt, das Vitamin wird täglich eingenommen. Dies ergab eine am Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführte Auswertung von 14 Studien der höchsten Qualitätsstufe mit insgesamt fast 105.000 Teilnehmern.

 Wie Darm und Persönlichkeit wechselwirken

Wie Darm und Persönlichkeit wechselwirken

Es mehren sich die Hinweise auf ein generelles Wechselspiel zwischen dem Mikrofilm auf der einen und der Persönlichkeit auf der anderen Seite.
Stress kann die Diversivität des Mikrobioms reduzieren.

„Durch sozialen Austausch mit anderen Menschen wird das Mikrobiom vielfältiger.“
Gregor Hasler, Neurowissenschaftler

 Quecksilberbelastung bei Thunfischen unverändert hoch

Quecksilberbelastung bei Thunfischen unverändert hoch

Obwohl seit Jahrzehnten weniger  Quecksilber in die Umwelt gelangt, bleiben die in Thunfischen gefundenen Quecksilberkonzentrationen konstant.

Vermutlich liegt das an eingelagertem Altquecksilber aus tieferen Wasserschichten. Deutlich belastet sind langlebige Raubfische wie Heilbutt, Schwertfisch und Thunfisch.


Neben Seefischen sind Zahnfüllungen eine Hauptquelle für Quecksilber im menschlichen Körper, weshalb die EU sich nun auf ein Verbot von Amalgamfüllungen geeinigt hat.

 Helfen 400er Ibuprofen so gut wie 800er?

Helfen 400er Ibuprofen so gut wie 800er?

Laut einer norwegischen Studie helfen die 800er nicht besser gegen Schmerzen.
Die entzündungshemmende Wirkung geht mit höherer Dosierung aber fast linear nach oben.

 Was Rauchen mit der Mundflora macht

Was Rauchen mit der Mundflora macht

Wer raucht, hat eine deutlich andere Mikrobengemeinschaft im Mund als Nichtraucher. Mit steigendem Konsum von Zigaretten verringert sich die Zahl der Bakterien, da diese Sauerstoff benötigen.

Laut einer Studie, die in der Zeitschrift „Scientific Reports“ erschienen ist, sind ehemalige Raucher erst 5 Jahre nach der letzten Zigarette an ihrem Mund-Mikrobiom nicht mehr von Menschen zu unterscheiden, die nie geraucht haben.

Raucher haben bekannterweise  ein erhöhtes Risiko sowohl für Parodontitis als auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.